heiteres Berufverbraten


Der großartige Harry Rowohlt soll ja einmal gesagt haben: „Dereinst wirst du dich für jeden Kalauer, den du dir verkniffen hast, vor deinem Schöpfer verantworten müssen.“
Wenn das so ist – dann raus damit, bevor die Sintflut kommt.

Ist einer, der Bilder auf Brüste sticht, eigentlich ein Tittowierer?

PR- und Marketing-Fuzzis sind ja eher so Schwatzarbeiter.

Haben schweizer Chiropraktiker eigentlich Nummern- oder Chirokonten?

Warum heißt der, der das Bier macht, nicht Brauarbeiter?

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17 Näschen reingesteckt bei “heiteres Berufverbraten”

  1. Ich finds echt einen Hammer – und damit schon allein deswegen bewundernswert – wie du dir dafür immer noch eine Ausrede einfällen lässt, gegen die man eigentlich nix sagen kann. Eine Beharrlichkeit ist das, Wahnsinn.

  2. stilhäschen sagt:

    Tja. „Ich will dich gar nicht dissen – ich muß es tun” heißt es irgendwo bei Blumentopf, und so scheint’s bei mir auch zu sein. Kalauern als Zwang. Wenn das mal nicht meine Krankenkasse liest…

  3. Eckart sagt:

    .. und bitte auch niemals aufhören.

    Vielleicht gelegentlich mal zusammenstellen und binden lassen! Das ist dann schon so gut wie gekauft.

  4. stilhäschen sagt:

    Danke fürs Rückenstärken, Eckart. Allein, das mit dem Buch – ich glaube ja nicht, daß jemand das ernsthaft kaufen würde. Da mag sich allerhand Scheiß verkaufen wie geschnitten Brot, solange ich da nicht eine große runde Zahl zusammenkriege, wird das nichts. „Die 4000 schlechtesten Wortspiele im Deutschen”, darüber können wir dann mal reden.

  5. Eckart sagt:

    Das klingt nach einem Standardwerk das jeder Wortschaffende neben dem Wahrig im Regal stehen haben wird. Nur zu also!

  6. stilhäschen sagt:

    Aber Bücher sind doch so 1990.

  7. Burnster sagt:

    Ist Götz George eigentlich Heide?

  8. stilhäschen sagt:

    Burnse! Versteh’ ich nicht. Weil er noch lebt nie kalauert?

  9. Burnster sagt:

    Ich gebs zu: Thema verfehlt, weil weder Götze, noch Heide ein Beruf ist!

  10. mq sagt:

    Die Kassiererin im Supermarkt bei mir um die Ecke ist ein echter Stornostar.

  11. schneck06 sagt:

    und von wegen ‚fatal error’: die betreuerin der russischen eisläufer heißt anna bolika.

  12. stilhäschen sagt:

    Dann das nächste Mal wieder, Burns. Hier ist noch lang nicht aller Tage Abend.

    Die Geschichte der Stornographie, werter Herr Quint, sollte neu geschrieben werden. Am besten von Ihnen. Vielleicht hilft die Dame ja. (Großartig, übrigens. Ich wünschte, der wäre von mir.)

    Ich erinnere mich dunkel, schneck, an diverse Sexminister. Die waren aber so platt, das trau’ mich nichtmal ich.

  13. sabbeljan sagt:

    *leicht errötet*: das ich hier in einem atemzug mit diesen wortverperlungen genannt werde, hach!

    Abseits der Berufe verbrate ich dann zur Feier des Postings einen, der eigentlich für FadmZ-Kategorie gedacht war (weil sie den schöpfer schon erwähnen):

    Ist die Schöpfkelle eine Backpfeife Gottes?

  14. stilhäschen sagt:

    Nu mal nix Licht unter Scheffel, Herr Sabbeljan, für o.g. Buch benötige ich eh Ihre Hilfe, aber hallo. Mist, dann muß das „schlecht” aus dem Titel.

    Oooh, das ist ein feines Ding. War die Erde vor Gottes Eingriff (hihi. Meinetwegen auch: Eingreifen) eigentlich eine Schöpferscheibe?

  15. sabbeljan sagt:

    damit wäre eine wirklich ernste frage aufgetaucht: trägt gott feinripp mit eingriff? wenn wir weitermachen, geht es ins hodenlose….

  16. stilhäschen sagt:

    Oh ja! Fragt sich ja auch: duldet Gott überhaupt Eingriff anderer?
    (Au weia. Ketzercontent.)

  17. […] führt sich ja selbst recht gern recht auf, der Rationalstürmer, vor allem, wenn’s um meine Kalaueritis geht. Aber gerade dann, wenn’s so einen dann selber erwischt, so richtig mit Schmackes von hinten […]

Auch kurz das Näschen reingesteckt:

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