Umstandsfetzen


Auf Gas kochen ist natürlich großartig. So direkt, so professionell, so ursprünglich.
Aber auch: so ganz schön heiß am Bauch! Starker innerer Protest bei Nutzung der vorderen Flammen reduziert den Speiseplan erheblich – wenn ich koche, gibt es nur noch 2-Komponenten-Essen. Oder Auflauf.

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Das IKEA-Maßband genügt nicht mehr zum Umfangmessen und sonst sind nur Meterstäbe im Haus. Und das iPod-Kabel reicht auch nur noch wenige Tage.

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Liebe Mütter, die Ihr Euch in der Öffentlichkeit von Schwangeren beobachtetangestarrt fühlt: runterkommen. Wahrscheinlich stieren sie nur auf den Kinderwagen. Gegen die Entscheidung ist Wohnungssuche übrigens ein Kinderliedchen, aber hallo. (Früher, auf langen Fahrten in die Ferien, erkannte ich Lastwagenmarken, am Rückspiegel. Heute sind es Kinderwagenmarken, meist schon am mütterlichen Schuhwerk, sonst spätestens am Gestell. Des Wagens!)

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Und dann noch einen Gruß an all jene bekloppten Moderedakteurinnen, die nicht müde werden, jede Saison aufs neue zu behaupten „Streifen machen schlank!”:

Querstreifen, von wegen die neue Magersucht

Aber wem schmecken sie schon?


16 Näschen reingesteckt bei “Umstandsfetzen”

  1. …darf ich wagen, anzumerken, dass die Messung eines Umfangs per Gliedermaßstab mit größter Wahrscheinlichkeit zu ungenauen Ergebnissen führt? :-)

  2. Indi-Aner sagt:

    Nicht unbedingt … man (also Frau) könnte den Stab auch auf den Boden legen und sich einmal drüberrollen :)

  3. Einspruch!
    Schwangere rollen schlecht! Und äußerst ungern! :-)

  4. textorama sagt:

    Induktionsherde. genauso schnell und direkt wie Gas, und es wird längst nicht so heiß. ABER nicht so schön gemütlich wie ein Gasherd. und es braucht besonderes Topfgut. Tja nun…

    Gnihihihi, IKEA als Namenspaten für das Leibesfrüchtchen.

    Interessanter Aspekt: die Verbindung von Schuhwerk zu Kinderwagen. Noch nie so betrachtet.

    Längsstreifen, Verehreteste, Längsstreifen. Breitengrad sind da nicht von optischem Vorteil. Davon abgesehen: was solls!

    He, das wärs überhaupt: eine Weltkugel auf dem Umstandslappen. Mit Längen- und Breitengrade.

  5. Längsstreifen funktionieren auch nicht. Das hat schon Obelix erfolglos probiert. Aber was Sie mit dem IPodKabel vorhaben, das habe ich noch nicht kapiert.
    (Sagen Sie bloß, das unter dem Ringel ist ein IPod und das Kabel ein Rückholbändchen.)

  6. textorama sagt:

    ein iKind. Generation „i”.

    Apropos: einen iTopf könnten Sie auch kochen. yumyum. das wäre ein Mehrkomponentenfutter auf einer Herdplatte.

  7. noribori sagt:

    Nehmen Sie bloß keinen Dreirädrigen. Sonst stehen Sie dumm da vor der nächsten Treppe mit parallelen Kinderwagenspuren und dazwischen gesetzten Trippeltreppchen.

  8. textorama sagt:

    Kettenraupen – die überwinden einfach alles. ;-)) Kinderwagen wie Panzer. sicher nicht unsinnig, wenn ich bedenke wie so manches Elternteil, in erster Linie Mütter, Sie verzeihen, aber das ist nunmal die persönliche Beobachtung, die Kinderwägen wie ein Rammbock zwischen geparkten Autos hervorschieben.

  9. creezy sagt:

    Streifen hin, streifen her, dieser Bauch hat Charme. Ich mache mir also keine Sorgen, was den Inhalt anbelangt!

    Naja, und der Kram von Ikea begleitet ja oft nur die Hälfte der geplanten Strecke.

  10. Pest Krause sagt:

    DAS soll schwanger sein?! Das ist Seine Pestilenz im Lieblingsshirt nach der Lieblingspizza. Also wirklich.

  11. textorama sagt:

    @Pesto
    wohl eher unheilschwanger, höhö. In welchem Kilo seid Ihr denn?

  12. stilhäschen sagt:

    Nicht mal, Mechatroniker: Ungenauigkeit keine 10%. Und die machen das Kraut den Bauch auch nicht mehr viel fetter.

    Auch ’ne Idee, Indi. Die Wandmarkierung als waagerechte Ergänzung zur späteren Türstockmessung. Und dann erst die Freude, wenn man wieder doppelt so oft durch den Flur passt!

    Globus-Shirts. In der Tat eine schöne Idee. Und je nach Druck wird China oder Europa größer und größer…

    Es ist tatsächlich so einfach, Klugscheisserin: das einzig greifbare und ausreichend lange flexible Ding ist dieses Kabel. Ich nähe ja sogar mit Meterstab.

    Daran hatte ich noch gar nicht gedacht, noribori, danke. Aber die Form ist eh schon längst raus – zu kippelig und unten paßt kein Bierkasten rein.

    Das, werter Textorama, ist mir bereits aufgefallen. Bzw. wie leichtfertig da das Kind auf die Fahrbahn geschoben wird, bevor die Mutter selbst überhaupt den Verkehr erfasst hat. Aber geschimpft wird sofort laut. Und schon wären wir wieder beim tollen Slogan für Tragetücher (rechts, bei den Anzeigen): Because you want your baby to run into that sharp corner instead of you.

    Sehr schön gesagt, creezy. Also das mit IKEA. Der Bauch hat vor allem Power, aber hallo. Hoffentlich kommt der Charme später noch dazu.

    Danke, Krause. Sie sind ungefähr der erste, dem nicht die Augen übergehen. Oder vielleicht wirken die Streifen doch? Ich glaube, das Foto täuscht gewaltig. Gefühlt ist ein Medizinball ein Elektron gegen diese Atomkugel.

  13. Don Alphonso sagt:

    Was wird jetzt eigentlich aus dem silbernen Blitz? Auch so ein trauriger „Wegen nachwuchs zu verkaufen”-Fall? (bitte nicht, auch Kinder werden mal erwachsen und wollen ein tolles Auto)

  14. Stimmt eigentlich, Don. Ich würd den Wagen derweil sitten, wenn der Kindersitz nimmer neibassd. Sogar ganz unentgeltlich.

  15. eigenart sagt:

    Ich weiß nicht, ob schon jemand gefragt hat, aber könnten Sie Ihr Blog dann bitte kurzzeitig in „Stillhäschen” umbenennen?

  16. stilhäschen sagt:

    Quatsch, Don, natürlich wird der Blitz behalten – auch wenn blöderweise nur um ein paar Monate der abschaltbare Airbag fehlt. Aber wir haben ja ein Frühsitzkind bestellt, da fallen also nur wenige Monate weg. Hoffentlich kann es mit einem halben Jahr dann auch schon laufen, denn Tragetücher gehen ja optisch gar nicht zu dem Wagen („Und Kinderwagen?” fragen hier nur Laien).

    Das ist ungeheuer selbstlos, Ratze. Ich tät’ aber lieber tauschen: ich fahre und Du passt auf Heidemarie-Rautgundis auf. Mädels, die zu Dir aufschauen – kannst Du da widerstehen?

    Öh, nur so sieben bis vierunddreißig, eigenart. Ich hab’ das L schon gekauft.

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