3 | 2008

Freitagstexter

28.3.2008

Meine Damen und Herren Alter, war das ein Wettbewerb letzte Woche da drüben. 73 Beiträge, durch die Bank hochqualitätig. Das möchte ich hier bitte auch! Ach was, ich will natürlich mehr, darf ja nix stagnieren heutzutage, muß ja immer mehr und besser und unglaublicher. Aber bitte klimaneutral, ne?

Wäre das also geklärt. Jetzt bitte noch folgendes Bild unter-, über-, an- oder betiteln. Eine zutiefst fachkundige Jury wird dann den allerallerbesten Kommentar küren und schon ist man vielleicht selber dran und merkt dann mal, wie schwer das ist, so ein Foto auszuwählen.

edit: Süß, erstmal per Mail zu fragen. Aber klar doch können auch Webloglose (sowas gibt’s?!) mitmachen. Im Gewinnfalle müssen sie dann nur wen finden, der sie und ihr Bild beherbergt. Im Idealfall ihr Lieblingsblogger, sonst würde sogar ich es tun. 

freitagstexter9.jpg

[Großartig übrigens, daß so ein paar Pixel Druckmittel sein können. Da braucht man gar keinen großen braunen Umschlag ohne Absender mit Schwarzweißfotos und Drohbrief aus Zeitungsbuchstaben, da reicht ein kleines Internet. Schreib Dich frei, sonst geht das weiter!]


von wegen sechs sells

26.3.2008

Da wurde ich letztens ja glatt aufgefordert, doch mal sechs meiner möglichst unwichtigen Details/Macken/Gewohnheiten niederzuschreiben. Frechheit. Die sind alle suuuuperwichtig! Alle 24.512!

1. Ich trinke selten mehr als ich vertrage. Da sperrt sich vorher was, es sei denn es sind Cocktails im Spiel.

2. Dafür hab’ ich mich noch jedes Mal verliebt nach fünf Halben (normalerweise höre ich einfach nach der vierten auf und mache mit Schnaps weiter).

3. Ich hab ein Faible fürs Chaos wäre ein bißchen übertrieben. Aber mein Ordnungssystem ist recht, äh, grob. So werden in meinem Hirn Namen nur nach Anfangsbuchstaben einsortiert und mir ist Hans gleich Herbert. Und Dortmund ist Duisburg ist Darmstadt ist Düsseldorf. Aber die Pointe dazu erzähl’ ich vielleicht ein andermal.

4. „Sonntags fahren wir gern mal mit meinen Eltern zum Windbeutelessen in den Harz”, erzählten unlängst in Wolfsburg beheimatete Freunde, um das Ausmaß der altersbedingten Spießigkeit zu verdeutlichen. Ich war geschockt, lachte aber höflich mit.

5. Hierzulande fährt man übrigens nach Hohenstein.windbeutel.jpg

Immerhin ohne Eltern. Puuuh.

6. Immer, immer, ausnahmslos immer, wenn dieser unselige Charisteas aus Versehen den Ball hat, krieg’ ich Tourette. Egal, worüber ich bis dahin schwadroniert habe, dann kommt nur noch „Vollpfosten, griechischer! Wie der schon läuft! Ritter von der depperten Gestalt! Hammer widder Grischbalasmargd? Gib wenigstens ab, du Depp! Charisteas Chancentod!” raus.

Nehme sich das Stöckchen wer will, ich steh’ sowas ja eh schon kritisch gegenüber, aber anders hätte ich den schönen Kryptikzettel nicht untergebracht das hier ist obendrein noch kompliziert (Regeln! Sechs! Wenn ich soviel Zeit hätte, ich würde doch Romane schreiben und nicht bloggen!) und ich hab’ doch gar keine Freunde. Nennt mich Stilhäschen Stöckchentod, meinetwegen. Ich fahre Windbeutelessen, mir kann keiner mehr was.


Definition „Dilemma”:

25.3.2008

Wenn das Essen zwar gscheit fettig war, man aber wirklich so gar keine Lust hat auf einen Schnaps.

Schlimm ist sowas, ehrlich.

spatzenhirn.jpg

[Abbildung nicht mal annähernd ähnlich und erst recht kein Serviervorschlag. Aber es visualisiert halt so ein bißchen die herrschende Magenstimmung in einer derartigen Situation.]


Komma klar!

23.3.2008

kommagarantie2.jpg

Sollten Sie, die freie Rede, beherrschen, so könnte das eventuell, etwas werden mit Ihrem Verkaufserfolg. Sofern Sie die Kommata besser unterschlagen, als in Ihren Werbeprospekten.

[Aus einem 8-seitigen(!) Beileger in Zeitungsgröße – nur um mal den Maßstab zu klären – für ein Computerfachgeschäft in nicht ganz billiger Innenstadtlage. Rechtschreibprogramme verkaufen die offensichtlich nicht.]

Und wo wir schon mal beim Motzen sind: ab einem IQ von 80 Punkten sollten ja die „Schlager der Woche” (und all ihre regionalen Geschwister deutschlandweit) als Folter gelten, mit entsprechendem Warnhinweis zwischen den Songs. Mit zwölf habe ich das damals noch mitgeschnitten, jeden Freitagabend, auf Kassette, da war das der Inbegriff für Qualität. Wenn ich das heute nur einmal komplett hörte – ich wäre an Ohrenkrebs gestorben. Heute scheppern da beinahe durch die Bank schlimmste Computerbeats zu zusammengeschusterten Texten („Omi ist der Hit, Omi macht alles mit, Omi ist wie Dynamit”, „hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer”, ganz zu schweigen vom „Kuschelsong” oder Bata Illic mit Eike Immel. Und nein, ich hab’ die Links nicht vergessen. Das fällt auch online unter Folter.), und wenn sowas tatsächlich die Verkaufshits eines ganzen Landes sind, dann gute Nacht. Warum fällt mir dazu eigentlich spontan ein, daß auch Politiker von Mehrheiten gewählt werden?

Hatte ich „Computerbeats” geschrieben? Und „zusammengeschusterte Texte”? Das machen doch bestimmt mittlerweile auch Programme. Mir schwant übles. Wo, die wohl, herkommen? Wer, die wohl, verkauft? Man sollte die Ohren aufhalten. Und die Augen. Und den Schwachsinn bekämpfen, woimmer er einem begegnet.

Und das Radio am besten ins Schaufenster des nächsten Computerladens dreschen.


aus aktuellem Anlaß

21.3.2008

Dieses Wetter zu Ostern, nennt man das eigentlich Eischnee?


Springzeit

17.3.2008

Früher, damals, als die große Welt für mich noch hinter der Schnellstraße anfing, da half ich ein-, zweimal im Jahr meiner Mutter beim Packen. Eines Paketes in die Ostzone, adressiert an irgendeine Familie, deren Adresse irgendwann einmal über die Kirchengemeinde bei uns gelandet war.
Hinein kamen Kaffee, Nylonstrümpfe, auch an irgendeinem Scheuermittel war da immens Bedarf – und Unmengen Schokolade. Aber gleich solche Mengen, daß ich mehr als einmal an Selbstverschickung dachte. Diese Ostzone, dachte ich lange, die muß das Paradies sein. Soviel Schokolade, wie die haben.

Zum Dank zurück kamen dann stets Umschläge mit Taschentüchern, stöffern und umhäkelt mit ein paar Metern Spitzen. Auf das Farbverlaufgarn, changierend von grellrosa über neongelb zu knallorange, war man offensichtlich besonders stolz. Oder es mußte weg – jedenfalls waren diese Dinger, von denen wir während des Bestehens des eisernen Vorhangs eine beachtliche Menge ansammelten, von einer ausnehmenden Häßlichkeit. Und während die anderen Kinder in der Schule coole Tempotaschentücher zückten, bekam ich jeden verdammten Morgen ein frisch gewaschenes, gebügeltes und gestärktes Fünffarbmonster in die Tasche gesteckt mit der eindringlichen Mahnung, es nur ja wieder mitzubringen.

Schnupfen gewöhnte ich mir früh ab. Das war einfacher als die Demütigungen zu ertragen.

So also war mein ganz persönliches Bild der DDR gestrickt: Schokolade im Überfluss und abends am Braunkohlekamin wird gemeinsam gehäkelt. Und weil letztens meine aus Bitterfeld stammende Nachbarin, als ihr von diesem Kindheitstrauma erzählte, prompt hochspurtete und mir das hier überreichte („bitte behalt’s einfach”)

nelken.jpg

, glaube ich einfach weiter dran. Nennt es Vergangenheitsverklärung, ich nenne es Faktenwahrnehmung.

Nun ja, daran hab’ ich mich letztens eben wieder erinnert, denn ich habe wieder ein Päckchen an Unbekannt gepackt, in den Osten geschickt und eine Überraschung zurückbekommen.

Okayokay, ein bißchen schmerzen jetzt die Haare schon, sooo Osten war es gar nicht und auch sonst ganz anders, aber lieber schlecht übergeleitet als direkt reingefallen ins Thema. So gehen übrigens auch Bücher, nur mal so als Tip; „Treffen, Trinken, Tripper, Trennung” liest keiner, aber als Roman läuft’s meistens ganz gut.

Jedenfalls habe ich ja an dieser fabulösen Blogaktion von Jochenausberlin teilgenommen, wo jeder eine selbsterstellte Compilation-CD verschickt und eine andere dafür erhalten hat. So hat ein jeder sein Päckchen zu hören. Meine neue Scheibe ist von eeek und rockt derbe (das sagt man vermutlich seit zwei Jahren schon nicht mehr so, ich ahne es). Und was für Perlen mir bisher entgingen, also wirklich, schämen sollte man sich! Ich bin aber lieber begeistert.

Jedenfalls auch: das ganze ist ja jetzt auch schon wieder ein paar Wochen her. Aber da sich das Wetter ja bislang vehement geweigert hat, meiner Aufforderung nach Frühling nachzukommen (und, klar, weil ich meinen Musikgeschmack an den Menschen bringen will, logisch, missionarischster Eifer überhaupt), hier noch einmal mit Nachdruck mein diesjähriger Frühlingssampler.

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Der ja übrigens, wie der ganze Beitrag hier, einen Bogen zu schlagen versucht: vom Frühling (Sonne) über Fröhlichkeit (Sonne im Herzen) zu Frühlingsgefühlen (Sonnenbrand im Herzen, übelster Art. Aber ohne Schmerzen). Die übrigens ja auch völlig unabhängig von Wetter und Jahreszeit keimen, blühen und den ganzen Scheiß. Wie ich aus eigener Dings weiß. Aber das ist eine andere Geschichte und wird ein andermal verschwiegen.

Weiter mit Musik.

1. Rüdiger Bierhorst – Frühling
[leider Livevideo mit grottigem Ton; Wortlaut nachzulesen hier unter Texte: „aber wichtiger als alles ist: daß endlich Frühling wird”]

2. Manfred Krug – Wenns draußen grün wird
[wer hätte das gedacht? Der hölzerne Spaßkomissar konnte mal grooven. Kompliment, wenigstens dafür!]

3. Jay Jay Johanson – Tell the girls that I am back in town
[Wie ich die singende Säge liebe! Äh, und: das Video lieber erstmal nicht ansehen, selten paßte eine Stimme so wenig zur Sängeroptik…]

4. To die forSpringtime
[ich weiß, das hatten wir hier schonmal – aber Gutes kann man nicht oft genug vorzeigen!]

5. Paul Anka – Jump
[Ja, genau, das Spring-Stück. Als Swingnummer ganz herzzerreißend frühlingshaft.]

6. The Beatles – Here comes the sun
[Klassiker. Und niemals werde ich vergessen, wie damals bei einem Open Air genau zu den ersten drei Gitarrentönen (leider nur einer Coverband, so alt bin ich dann doch nicht) der Regenhimmel aufriß. Gänsehaut.]

7. Thimo Sander – Sonne scheint
[„…niemals auszugehen”. Manchmal ja schwer zu glauben, aber: die geht ja wirklich nicht unter. Nur weg. Sollte man sich mal ein Scheibchen von abschneiden.]

8. Katrina and the waves – Walking on sunshine
[So, jetzt wirds meta. Und retro, sowieso.]

9. Samba – Tip zur Sonne
[Ach, dazu gibt’s ein Video?! Soso. Aber genauso muß man sich dazu bewegen. Nur Rheumatiker dürfen sitzenbleiben.]

10. ZZ Top – Cheap sunglasses
[jaja, ich gebe zu, der war hauptsächlich für den Titel-runterlesen-Gag. Selbstverständlich sollte man da auf Qualität achten, ist klar. Aber auch mitrocken schadet nicht.]

11. Boney M. – Sunny
[Ja, das ist tendenziell eher schrecklich. Aber nicht halb so schlimm wie das Zeug, das heute produziert wird. Und jetzt alle raus mit den Glitzeranzügen!]

12. Maceo Parker – Let’s get it on
[Aber hallo ist jetzt langsam mal so richtig aufwachen angesagt. Frühjahrsmüdigkeit fürn Arsch, shake your dingaling, gefälligst! Der Großmeister bringt die Nummer noch heute so lang, übrigens. So darf man alt werden.]

13. Ella Fitzgerald – Sunshine of your love
[Fast 40 Jahre alt und fetzt noch urst, die Nummer. Hut ab, Ella.]

14. Throw that beat in the garbage can! – Sunshine in my heart
[Tatsächlich: den Song finde ich nicht online. Aber anderes, nur mal zum Reinhören. Das war noch Pop, damals. Und nein, die Band muß man nicht kennen. Aber es kann helfen, bei allem.]

15. Ben Kweller – Falling
[Hier liegt also jetzt die endgültige Kurve ins Herz. Zügig reinfahren…]

16. Randy Newman – Falling in love
[…und beschwingt wieder raustragen lassen. Was für eine großartige Schnulze. Di-di-di-di-di-di-dip.]

17. C.C.Catch – Jump in my car
[Jaja, die Frau geht gar nicht, ich weiß. Ganz zu schweigen von der Musik. Aber der Song paßt so gut. Also bald wieder.]

18. Les Garcons – Für uns ist es wahr
[Tja, und das gibt es endlich so gar nicht im Netz. Fast könnte man sich auf den eigenen abseitigen Musikgeschmack ein Bierchen aufmachen. Schön ist es jedenfalls, wirklich. Nur mal zum Neidischwerden: „Wenn wir uns sehen / dann ist eine Stunde wie ein ganzer Tag / Wenn wir uns sehen / wird ein Raumschiff aus dem Bett, auf dem ich lag / Und andre Leute tun uns leid / es ist nicht ihre Wirklichkeit / aber für uns ist es wahr.” Und all das in feinstem Beat mit Tamburin, Blockflöte und Bassisten-Zweitstimme. Hach.]

19. Bran Van 3000 РLove clich̩
[Denn, so schlimm das für alle anderen ist: wenn es für zwei wahr ist, dann muß man einfach so albern rumhüpfen. Oder auf der Rolltreppe knutschen. Das geht dann nicht anders, wirklich.]

So, und jetzt bitte mitwippen und frühlingsfühlen. Let’s get it on. Hilft ja nix – außer Wellness zum Hören.


gekapert

13.3.2008

Scheiß-Internet. Schon wieder hab ich mein Herz verloren. Diesmal gleich an fünf Kerle.

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Seit gestern wohnen Sie erstmal bei mir. Ob ich sie tatsächlich noch verschenken kann, jetzt, wo sie mit Ihren kraftvollen Holzköpfrpern meine Wohnung geentert haben, steht in den Sternen weiß Neptun allein.


Memorrhoiden

9.3.2008

Oft genug ist das Gehirn ja nichts weiter als ein alter Arsch. Holt Sachen raus, die schon längst zerschreddert hätten werden sollen; merkt sich neben korrekter Grammatik für unsinnige Worthaufen auch schlimme Songtexte und die Top-1000 der schlimmsten Tage (und alle drei Jahre wird neu archiviert). Behält dann aber nicht mal die poplige PIN der EC-Karte oder drei wichtige Telefonnummern, die helfen könnten, wenn man sein Handy im Teich versenkt hat.

Jaja, schon klar, sind ja Unmengen von Daten, die da täglich durchlaufen, kann man nicht alles speichern, muß man auch mal wegwerfen, meinetwegen, aber bimbamnuamol: wer genau bestimmt das bitte? Da steht also in meinem Schädel irgendwo so ein Zellhäuflein an einem Fließband und sortiert den Kram aus, der nicht bleiben soll. Schiebt ihn vom Band, das zu den Klöpsen läuft, die den Rest abheften in mies bis gar nicht beschriftete Ordner. Und am Ende des Tages wird der Boden gefegt und ab in den Ofen, Feuer für die Traumfabrik.

Nur hat mein Erinnerungsbeauftragter offensichtlich Blasenschwäche, so oft wie da Erinnerungsmüll durchschlüpft und später ungefragt hochschwemmt. Oder grauen Star. Das würde dann auch erklären, warum Namen, Gesichter und Termine grundsätzlich verschürt werden.

Einzig bei einer Erinnerungskategorie ist das Memorymännchen so richtig konsequent: unter „Selbstbild” wird zum Gefühl des Zwanzigseins immer nur der letzte Blick in den Spiegel archiviert. Und weil der körperliche Verfall ja eher ein schleichender ist und die Momente kosmischer Einsicht selten, sehe ich selbst die Fältchen gar nicht und nicht das drohende Doppelkinn, nicht die feinen Äderchen und die großen Poren, und schon gar nicht sehe ich ein, warum ich nicht mehr forsch wie die altkluge Achtjährige („hach, ich kann essen was ich will – ich wiege immer 20 Kilo!”) zum Buffet stelzen können sollte.

Und dann kommt sowas: da stolpert man über irgendein Fremdlebensdetail und prompt beginnt das Erinnerungsdomino im Hirn zu rattern. Stimmt, schickes Ding, kommt mir bekannt vor! rufen ein paar Synapsen von hinten und vorne ziehen sich schon mal die Mundwinkel hoch wie damals im Fahrtwind.

Meine war Baujahr 1982, altpapiertonnenblau und erst gegen Ende ein bißchen gierig. Aber da hatte sie auch schon Konkurrenz mit Heizung und mehr Platzangebot als nur der Rückbank. Geradezu eiskalt trennte ich mich von ihr. Hallo Reue, alter Depp.
Meine Güte, was waren das Zeiten damals. Ganz andere. Just letzten Sommer fuhr ich die Strecke, die ich damals freitäglichabends in fast zwei Stunden mit der blauen Elsa aufs Land keuchte, öfters wieder; mit drei Dutzend mal mehr Pferdestärken und in einem Viertel der Zeit. Mit Radio und ohne Helm. Es ist nicht alles schlechter als früher, übrigens.
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Und trotzdem könnte man sich prima aufregen, klar. Meine Fresse, muß das sein, daß man jetzt auch schon Fotos findet, die sich anfühlen wie vorgestern und doch schon eine zweistellige Anzahl an Jahren auf dem Buckel haben?


hot talk Vol.2 (Dialektik)

7.3.2008

„Wa-um muffte ich bemm bippe die heiffe Fokolabe fo heiff machn? Mur weil fie ‚heiffe Fokolabe’ heiffp?”

„Weildsd hald widder ka End ned kennd hesd.”

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Abbildung nicht mal ähnlich, weil Kaffee. Und Müsli. Und kalt.
Meine Güte, soweit ist es gekommen mit mir. Ich frühstücke ohne Not, unter der Woche. Das schreit nach Hilfsfonds.


hot talk

4.3.2008

Eines der Worte, die erst im Zusammenspiel mit simultan aufgenommener thermisch herausfordernder Nahrung so richtig schön klingen: Pfikromemfafp.

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[Eff gab Fiff. Im Bläpperpeik. Mip Reif und Pomapen. Mur fürfs Propokoll.]


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