Ob man davon leben kann, ob du überhaupt schon Kunden hast, wie du das schaffen willst, ob du glaubst, daß das wirklich wer braucht.
Daß das ein mutiger Schritt ist, daß man selbst sich das nicht trauen würde, aber ach: wenn man nicht die ganzen Klötze am Bein, wer weiß. Insofern: kann man machen.
Daß man auf jeden Fall Glück wünscht (aber kein Gejammer hören will, falls es nicht klappt, aber das sagt man nicht, das steckt im „auf jeden Fall”) und wann ist denn eigentlich die Gründungsparty und machst Du da wieder den leckeren Glasnudelsalat?

Das sind die gängigen Reaktionen auf „ich bin jetzt selbständig”.
Ich dachte, ich kenne sie alle.
Und dann ist da die Freundin, die begeistert in die Hände klatscht vor Freude und in Gedanken bereits hausfrauenunwürdige Klappboxen wuchtet und erst in diesem Moment wird mir die Tragweite meiner Unternehmung selbst klar:
Wow. Ich darf ja jetzt in die Metro!



Und ich überlege hier noch lange über den nächsten Karriere-Schritt!
Ist bei Ihnen noch ein Kleinst-Büro frei?
Nun ja, wie man’s nimmt. Das Einstbü vom Foto war eher beschissen, der Rest dürfte auch wieder frei sein.
Wie ernst meinen Sie’s denn? Das fügt sich nämlich alles. Karma und so. Zur Not hilft ja immer: Bier.