instant delivery


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Seit mehreren Wochen unbändiges Verlangen nach Leberwurst. Gebe nach, wann immer es geht. Vertrage jetzt gefühlt weitaus mehr Alkohol als vorher.

Beobachten.

(Nicht nur in diesem Zusammenhang unbedingt ans Herz zu legen: „Tagebuch eines Trinkers” von Eugen Egner. Jedenfalls für alle, für die Sätze wie „Unbekannte Frau in der Fußgängerzone verbot mir, in ihren Armen zu sterben. Wenig schöne Szene. Danach Glühwein und rücksichtslose Kirchenkritik auf dem Weihnachtsmarkt. Schürfwunden.” an Literaturnobelpreis grenzen. Sonst lieber lassen.)


11 Näschen reingesteckt bei “instant delivery”

  1. Pest Krause sagt:

    Ich möchte mal am Rande Ihre CI lobhudeln. Perfekte Umsetzung bis hin zum belauchten Brot. Sie sind mir schon eine.

    Uups. Im Moment meines Kommentares schießen die Kroaten das 1:0.

  2. Texas-Jim sagt:

    Im Gegenzug empfehle ich „Gezeichnet: Franz Klett.”

  3. Eckart sagt:

    G R O S S A R T I G !

  4. stilhäschen sagt:

    Ich bitte Sie, Herr Pest, in Zukunft das Kommentieren bei laufenden Fußballspielen zu unterlassen und danke herzlich für die Blumen. Ehrlich gesagt finde ich die Wurst ein wenig zu rosa, aber Photoshop an Lebensmitteln, naja, ich weiß nicht.

    Danke, Texas-Jim. Bestellt. Bin gespannt.

    Ja, Eckart, das ist er, der Egner. „Obsession beschlossen: ins Treppenhaus schleichen und das entblößte Gesäß an die Wohnungstür gegenüber drücken. Der vergilbte Lack muß angenehm kühl sein. Wann werde ich es zum erstenmal tun?”

  5. mq sagt:

    Bei dieser herrlichen Gelegenheit erleichtere ich mich um die Empfehlung Die Reise nach Petuschki von Wenedikt Jerofejew.

  6. Zebulon sagt:

    Warum nur erinnert mich diese Stulle an Barbapapa?

  7. Eckart sagt:

    Vielen Dank für den hervorragenden Tipp!
    Ich habe es mir heute gekauft und direkt zweimal gelesen! Ganz grosses Literaturnobelpreistennis!

    Ohne Werbung machen zu wollen gibt es dieses gute und liebevoll aufgemachte Buch für kleines Geld bei zweitausendeins.

  8. stilhäschen sagt:

    Ist vermerkt, Herr Quint. Dankeschön.

    Weil Sie als Kind immer hungrig fernsehen mußten, Zebulon. Prüfen, ob noch Prozeß gegen Eltern möglich ist.

    Gern geschehen, Eckart. Zweimal, das klingt schon arg belesen. Verschweigen wir lieber die Größe, die steckt eh in den Buchstaben.

  9. Frau Echse sagt:

    böse teuer, ich teste sofort mal 2001… das buch klingt so dermassen nach meinem geschmack, das mir schon das wasser im mund zusammenläuft.

  10. kid37 sagt:

    Oh, Anlaß für schamlose Selbstverlinkung. Der Mann belebt ja meine Heimatstadt, ganz großes Kaliber. Letztes Jahr ist er noch mal mit „Armutszeugnis” aufgetreten, sozusagen im großen Dadaisten-Orchester.

  11. stilhäschen sagt:

    Viel Spaß, Frau Echse. Aber nicht heulen, wenn’s fertiggelesen ist, ja? Ist ja mehr so Haute Cuisine unter den Büchern.

    Oh, Herr Kid, daß Sie die großen Werke kennen, war ja klar. Und bei solch wohlfeiler Preisung geht der Eigenlink mehr als in Ordnung, sowieso. Nur den Tykwer haben Sie untern Tisch fallen lassen. Warum? Haben Sie die Metaebene von Krieger und Kaiserin am Ende auch nicht begriffen? Das würde mich immens trösten.

Auch kurz das Näschen reingesteckt:

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