Kleinigkeiten


Vor ein paar Wochen, Faschingstreiben in der Stadt, die Kinder spielen beim Spielmobil, ich sitze auf einer großen Treppe am Rand des Platzes, wie abgemacht. Irgendwann kommt eine fremde Frau mit meinem weinenden Sohn an der Hand auf mich zu. Sie lacht lauthals: „Ich habe ihn gefragt, wie seine Mama aussieht. Er sagte, sie hat heute eine große schwarze Sonnenbrille auf.”
Daß ich gleichzeitig aussah wie der Depp Hase vom Dienst, hatte Risiko wohl vergessen. Oder es fällt ihm schon nicht mehr auf.

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Und dann war da noch die Glasscherbe, in die Risiko letztens zuhause getreten war. Er zeigte sie mir, ich hatte ein instantschlechtes Gewissen (schlecht gesaugt!), ich ließ mir den Fuß zeigen, zog den Socken aus, konnte nichts finden.
Als der Kleine im Bett war, sah ich die Blutflecken in der gesamten Wohnung. Nach dem Putzen zog ich die Socken aus der Wäsche: einer hatte ein ziemlich großes Loch in der Sohle und war drumherum sehr blutig. Tsunamiesk begrub mich das schlechte Gewissen unter sich: was bin ich für eine schlechte Mutter, die so eine Wunde übersieht?!
Einige Zeit später fiel mir zu meiner Entlastung wenigstens ein: der Kerl hatte mir den falschen Fuß gezeigt.

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Und dann hat noch die alte Plastikspiralenbindemaschine, die ich dereinst einmal bei einer Firmenauflösung mitgenommen hatte, endlich ihre Bestimmung gefunden: Jetzt können die Kinder beim Spielen draußen professionell auf die Spielstraße (in der wir wohnen) hinweisen.
Jedenfalls, wenn einer anhält…


Auch kurz das Näschen reingesteckt:

Sollte Dein Kommentar nicht an den Spamschutz-Türstehern vorbeikommen, obwohl Du nicht für Deinen Viagrashop geworben oder Nacktbilder Deiner Oma angepriesen hast: bitte kurz per Mail (info[ät]stilhaeschen[punkt]de) melden, dann fisch' ich ihn gern von Hand raus. Danke.
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