7 Fakten über mich – ein Blockstöckchen. Hurra.


Ich bin ja nicht mehr so drin in dieser Blogosphäre – umso erstaunlicher, daß ich
a) überhaupt mitbekommen habe, daß es tatsächlich noch Stöckchen gibt!
und
b) ich sogar eines zugeworfen bekommen habe, nämlich von Herrn shhhhh.

Danke, ich freu’ mich wahnsinnig. Nicht. Wobei, andererseits, das ist vielleicht DIE Möglichkeit, mal die ganzen angefangenen Blogpost-Ideen zu verwursten. Ordnung durch Ausformulieren. Auf geht’s!

Die Spielregeln:
Verlinke die Person, die dich nominiert hat und bedanke Dich (oder verfluche sie dafür)
Liste die Spielregeln auf
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Fakt Nr.1:
Ich glaube, ich hatte tatsächlich ein Leben vor den Kindern. Alte tagebuchartige Textdateien auf meinem Rechner künden davon. Es gibt sogar noch Beweise in diesem Internet. Ein Glück, nicht weil sie gut wären, sondern weil sie da sind, die Beweise.

Fakt Nr.2:
Trotzdem geht es hier ja wirklich fast nur noch um Rotze, Kotze, Pipi, Kacka und Kindermund. Schade eigentlich. Trauriger Fakt.

Fakt Nr.3:
Dürfte ich allen Kinderlosen, aber -willigen dieser Welt den grössten Irrtum übers Kinderhaben mitteilen, ich würde lauthals brüllen: „Alle sagen immer, irgendwie schaffe man das dann schon alles. Klar, es sei anstrengend, aber eben nicht immer. Wenn das Kind einmal lächelt, bekäme man alles zurück. Das ist Bullshit! Es gibt nämlich nichts anstrengenderes, frustrierenderes, nervigeres als die Matratze eines Hochbetts neu zu beziehen. Überlegt Euch das mit den Kindern gut. Oder wenigstens das mit den Möbeln.”

Fakt Nr.4:
Ich kann nicht anders, ich muß noch einen Ratschlag loswerden. Schon alleine, um ihn selbst zu verinnerlichen.
Dieses Good-Cop-Bad-Cop-Ding in der Erziehung (du schimpfst, korrigierst und überkonsequenzt die Kinder immer, während der Papa ihnen Gummibärchen und das Handy zum spielen gibt) macht keinen Spaß. Geh’ auch mal einfach mit ihnen in den Playmobil Funpark statt nachhaltigen Dinkelstrudel mit ihnen zu backen frustriert die verwüstete Küche zu schrubben und Ungenießbares im Biomüll (wenigstens bio!) zu entsorgen. Let’s be good cops altogether!

Fakt Nr.5:
Ab jetzt geht’s wieder mit mir (und zwar nicht als Mutter) weiter: im Oktober noch lebte ich in einer anderen Welt. Dann kaufte ich mir doch ein Smartphone. Es ist unfaßbar und erschreckend: da könnte ich mit Augenbewegung scrollen, durch Wegkucken ein Video anhalten oder einen Kontakt dadurch anrufen, daß ich das Handy ans Ohr halte. Diese Technik macht mir Angst.
Was ich jedoch super finde: die Spracherkennung. Nur die Dialoge… ich weiß nicht. Antwortet da nicht vielleicht doch ein Samsung-Hotline-Mitarbeiter via Datenleitung?
Screenshot Galaxy

Fakt Nr.6:
Apropos Callcenter: ich werde nicht unbedingt lethargisch, wenn mich etwas ärgert. Meine Fresse nochmal, echt nicht. (Vielleicht, verdammte Axt nochmal, sollte ich doch mal daran arbeiten und die Sprachwahl umtrainieren! Auch wenn die anderen Straßenverkehrsteilnehmer bekloppt sind – es ist mir ja dann doch peinlich, wenn Risiko in der Kita beim Bobbycarfahren „Wixnase, bissi vorfahren!” ruft.) Jedenfalls hing ich letztens wegen irgendwas* in einer Warteschleife, in der schon mal die Kundendaten abgefragt wurden. Nach dem dritten maschinellen „ich habe Sie leider nicht verstanden. Bitte wiederholen Sie die Eingabe!” platzte mir der Kragen und ich wurde laut, vielleicht sogar ein wenig unflätig. Woraufhin die Computerstimme antwortete: „So kommen wir nicht weiter. Bitte beruhigen Sie sich. Am besten, wir beginnen noch einmal von vorne.” Ungelogen!

*Jetzt fällt’s mir ein: es ging um die Portierung meiner alten Handynummer aufs neue Smartphone. Womit sich der Kreis schließt: das Telefonat ging vom Smartphone ab. Kein Wunder, daß mir dort jetzt der Gleiche antwortet!
Das mit der Liebe habe ich übrigens noch zurückgenommen, der NSA-Fuzzi soll sich bloss nix einbilden. Er hat getan, als hätt’ er’s nicht verstanden:
Screenshot Galaxy

Fakt Nr.7:
Man nennt mich auch Paranoiawoman. Ich weiß gar nicht, warum.
(Aber doch, das ist eigentlich schon ein schöner Beweis für mein früheres Leben. Ich bin ein bißchen stolz. Ich habe sogar mal auf Mütter geschimpft! Mit fettem Grinsen ab.)

Und das Stöckchen nimmt sich, wer will. Ich hab’s ja nicht so mit Zwang.


2 Näschen reingesteckt bei “7 Fakten über mich – ein Blockstöckchen. Hurra.”

  1. jpr sagt:

    Oh, „jetzt” als Oline-Dingsi? Das geht in meinem Hirn irgendwie immer noch als Papierbeilage einher (irgendwo im Keller muessten sogar noch ausgeschnittene Geschichten herumfliegen, die lassen sich aber gluecklicherweise nicht ergoogeln).

    Und trotz der Kinderwendung der Inhalte (die hier glaub’s niemand schlimm findet), haben Sie Ihrem Wort von damals nicht zum Stillhaechen zu werden doch eigentlich gut Genuege getan. Und schliesslich zeigt Ihr letzter Screenshot: Im Internet gibt es eine Antwort auf alles!

  2. la-mamma sagt:

    ot: sie werden hier nicht nur mit stöckchen beworfen. zwecks in übung bleiben …

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