wo Digital ein Ende hat


Es ist Winter, aber unser Kind wird selbstständig und wir leben im Altbau.
Erfahrene Eltern erkennen sofort das Problem: das Kind könnte endlich, endlich nach dem Abendessen selbst händewaschen gehen – allein, es kommt nicht an den Lichtschalter ran.
Albern, wenn man nur deswegen jetzt immernoch selbst mitmuss (Rakete ist leider schon selbstständig. Sie weigert sich, derlei Handlangerdienste zu erledigen)…

Der Mann sieht, wie wenig fehlt, sucht kurz und poltert schließlich: „Warum, zefix, haben wir kein Telefonbuch mehr? Und auch keinen Brockhaus? Da hilft die Wikipedia mal null, die kann man nicht drunterlegen!”
- „Wir haben echte Bücher, lieber Möhrchenprinz.” – „Ach ja, stimmt.”

Ich liebe diese neuen, in der ganzen Wohnung verteilten Accessoires. Die machen so einen schlanken gebildeten Fuß.
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Solange Rakete seine Hände und Bücher rauslässt aus den Stapeln.
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5 Näschen reingesteckt bei “wo Digital ein Ende hat”

  1. Das ist aber extrem ausgefuchst, gerade mit der „Fachkunde Elektrotechnik” das Niveau auf Schalterhöhe anzuheben … :-)

  2. noribori sagt:

    Sogar mit Treppe, wie einladend!
    Wenn das Risiko nur nicht auf dumme Gedanken bringt – sie könnte ja die Schubladen des antiken Aktenschranks so gestaffelt herausziehen, dass sie sogar an jene geheimnisvollen Dinge heranreicht, die dort oben bewußt außerhalb ihrer Reichweite plaziert wurden.

  3. noribori sagt:

    Ups, Risiko ist natürlich ein Mann. Pardon.

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