Kabinettstückchen


So ernst nahm noch nie ein Minister sein Ressort: Kristina Schröder ist schwanger. An sich ja schön und nicht unmutig, aber das wird die Dame nicht auf den Boden der deutschen Familienrealität bringen. Aufregen könnte ich mich, aber das hat ja Su Holder vom Fritz-Radio schon so schön gemacht (ihr Arbeitgeber fand ihren deutlich als Einzelmeinung gekennzeichneten offenen Brief leider untragbar, und so ist er nur noch auf verschiedenen Blogs, z.B. hier oder hier zu lesen).
Ich habe nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht: wow, was ich mich auf die öffentliche Diskussion übers Stillen (bzw. was für eine Rabenmutter eine ist, die das nicht tut) freue. Da Frau Schröder wohl kaum ein halbes Jahr zuhause bleibt , und wohl noch kaumer das Baby mit in den Bundestag nimmt, ist ihr ein öffentliches Zerfetzen durch die vereinigten Gutmuttis der Republik gewiss. Da braucht’s gar kein Wasser in den Beinen. Viel Spaß!


6 Näschen reingesteckt bei “Kabinettstückchen”

  1. Aye aye, Käptn! Let’s fetz!

    Nur den letzten Absatz fand ich persönlich etwas zu derb. Also den von Su Holder.

    Cheerio,
    der Mechatroniker

    • stilhäschen sagt:

      Wir hatten hier auch die Diskussion, ob man jemandem Wasser in den Beinen wünschen darf. Der Möhrchenprinz ist Deiner Meinung. Ist das so ein Männer-Ding?

  2. Hallo Häschenmutti,

    da fällt mir wieder dieses Totschlagargument der Gutmuttis aus der Rubrik genetischer Fehlschluss ein:
    Sie können das ja gar nicht beurteilen, sie haben keine Kinder/nie gestillt/sind ein Mann etc.
    (muss ich jede Krankheit gehabt haben, um sie als Arzt zu kurieren?)

  3. schneck08 sagt:

    Die Kita am Spreeufer ist wirklich erste Sahne! Ich glaub’, Betreuungsschlüssel 1:1, steuerlich absetzbar.

    (wir wollten doch alle immer ‚neue’ politiker. jetzt haben wir sie. wahrscheinlich gibt zu guttenberg den patenonkel und til schweiger macht einen tilschweigerfilm draus.)

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