Tips für werdende Mütter I


Es ist ja nicht so, daß es an menschlichen Ratgebern mangeln würde oder auch nur an Büchern. Aber aus eigener Erfahrung (und nur um die geht es hier, immer!) kann ich sagen: alle Bücher, Hefte, Broschüren sind nur fürs gute Gewissen. Die wirklich hilfreichen Tips bekam jedenfalls ich nur von Müttern – und zwar von denen, die sich noch sehr gut an die ersten Tage mit Kind erinnern konnten, einfach, weil es noch nicht so lange her war wie wenn man die Schwiegermutter fragt. Aber die fragt man ja eh lieber nicht…

Bevor also auch mich die Kraft der Verklärung packt und hirnwäscht, will ich noch mal eben schnell (Haha! Und gleich der erste Tip: das haut nie mehr hin, abschminken!) niederschreiben, was für den Möhrchenprinzen und mich tatsächlich mal so richtig hilfreich war so rund um die Geburt. Vielleicht hilft’s der einen oder anderen ja auch.

Heute also Teil 1: In der Schwangerschaft.

Wie hier schon mal ausführlicher niedergekommenschrieben: man kann nicht früh genug mit Schwangerschaftshosen anfangen. Alleine schon wegen der Zeitersparnis beim Blasenentleeren: runter, raus, rauf. Macht irgendwann pro Tag gefühlt eine Stunde Zeitgewinn. Mindestens.
Ob Modell mit Bauchtrikotage oder Unterbauchbund, ist Geschmackssache; ebenso alles andere. Aber Vorsicht: ca. 95% der Schwangerschaftshosen auf dem Markt sehen richtig scheiße aus. Laß Dir nicht einreden, Du bräuchtest jetzt auf einmal keine Taschen mehr – auch schwanger müssen Schlüssel, Münzen, Zettel, Hände noch irgendwohin!

Die zweite Anschaffung, ohne die mir die Schwangerschaft schon bald erheblich mehr zugesetzt hätte: ein Stillkissen. Für die ersten paar Wochen Stillen schon auch sehr praktisch (irgendwann geht’s auch mit jedem anderen Kissen), aber für mich ab dem Zeitpunkt unentbehrlich, als Schlafen nur noch auf der Seite ging. So ein Bein voller Wasser kann ganz schön aufs andere drücken!

Und was muß man jetzt unbedingt schon fürs Baby besorgen? Eigentlich den Krippenplatz, aber das ist ein anderes Thema und da werde ich immer ganz schön wütend. Auch weil alleallealleanderen werdenden Mütter der Stadt das scheinbar so gemacht haben. Ohne mir was zu sagen. Schlampen, dreckige! Ihr habt das wahrscheinlich sogar schon erledigt, bevor in Eurem Organizer „Männe ranlassen” stand! Blöde Nüsse! Karrieregeile Drecksstücke!
Äh, wo waren wir? Was das Baby jetzt schon braucht. Ach, das nächste Mal. Bis die Blase platzt, dauert’s ja noch. Hoffentlich.


5 Näschen reingesteckt bei “Tips für werdende Mütter I”

  1. katzenklappe sagt:

    Bitte um baldige „Lieferung” von Teil 2 der Tipps (Umstandshosen trage ich seit der 12. Woche, Stillkissen ist auch schon seit Weihnachten in Verwendung)…Wird nämlich schon eher knapp dann bei mir mit Geburtstermin (in ca 4 Wochen) und so…
    Steht mein Gesuch eigentlich im Widerspruch zur Tatsache, dass ich das Stadelmannbuch ganz toll finde? Zumindest kann ich mich mit der Theorie anfreunden…wie das alles dann in der Praxis aussieht, wird sich weisen.

  2. stilhäschen sagt:

    Ich schau’, was ich tun kann, zeitlich jetzt. Und nö, das Stadelmann-Buch hat durchaus auch seine guten Seiten (haha), in meinen ganz persönlichen Augen jetzt. Zum Beispiel glaube ich ja wirklich an Himbeerblättertee (trinkst Du schon?) und leider auch an Stilltee. Deswegen gleich der nächste gute Tipp: davon zum Milcheinschuß nur ein oder zwei Tassen pro Tag, keine Kanne!

  3. katzenklappe sagt:

    Oh ja, Himbeerblättertee ist bei mir so eingefahren, dass in den vergangenen Tagen genau das Gegenteil von der Hebamme angeraten wurde, nämlich das Trinken des wehenhemmenden Stadelmann-Tees. Die Stilltee-Mischung hab ich auch schon zuhause. So wie auch auf das Zeugs reagiere, brauche ich wie du bestimmt auch nur ein oder zwei Tassen pro Tag!

  4. In Sachen Buch: ‚Kinderkrankheiten sebst diagnostiziert’, der ‚DIY Kinderarzt’ oder Ähnliches hilft der Elternpsyche ungemein. Kleinkinder entwickeln immer dann völlig unbekannte Symptome, wenn man es gerade nicht braucht. Kommt immer gut, wenn man z.B. nachts um drei fröhliches Symptomeraten am schreienden Kind durchführen darf. Wenigstens ein Erwachsener ist dadurch abgelenkt.

  5. stilhäschen sagt:

    Guter Tip, Markus. Weil: Internet macht ja doch nur Hypochonder…

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