Kaotzencontent


Und schon wieder Kinderkram – das wird sich wohl auch lange nicht auswachsen hier.

Musik für Kinder ist ein Thema, das ich gerade erst langsam entdecke; und bereits jetzt weiß ich, daß es viel, viel Scheiße gibt da draußen. Vor allem visuell. Warum müssen Kinderbarden eigentlich immer aussehen wie Priesteranwärter auf Koks?
Das andere Extrem: dieses Internet zeigt mir, daß ein Lied, daß ich eigentlich immer sehr gemocht habe, seinerzeit live ungefähr so mitreißend dargebracht wurde wie eine Schlammpfütze. „Aber darauf stehen Kinder ja”, müssen sich Peter, Paul & Mary gedacht haben. Heute gibt man halt Ritalin.

Und Raketes Reaktion?
Kotzencontent
Meinetwegen. Meinen Gesang übrigens erträgt sie ohne Erbrechen. Alles Erziehungssache!


7 Näschen reingesteckt bei “Kaotzencontent”

  1. Kassiopaia sagt:

    Ui, die Kinderkotze sieht aber aus wie die Katzenkotze meiner Stubentiger. Auch so komisch blubberig.

  2. @Kassiopaia:
    Hier abgebildet ist ein so genanntes „Spuckerle”, was gern noch an der Tastatur vorbeigeht. Wenn die aber erst mal richtig loslegen, will man nicht mehr fotografieren; da hat man andere Probleme…

  3. textorama sagt:

    aber hallo. Das war aber mal haarscharf dran vorbei. Das muss man erstmal schaffen. Respekt an die Rakete. Scheint zu wissen was sich gehört.

  4. Besonders interessant wird es dann, wenn diese „Musiker” damit werben, ihre Musik hätte einen wie auch immer aussehenden Lerneffekt und steigert den IQ der Zuhörer unter 2 um 15% pro Lied…

  5. stilhäschen sagt:

    Zum Spucken, liebe Kassiopaia und lieber texto, zum Spucken hat der Mechatroniker schon fast alles gesagt. Danke! Das mit den Milchflocken fehlt noch, muß aber nicht vertieft werden. In jedem Fall: sicher war ich ordentlich froh ums fehlende Zielwasser…

    Solche „Musiker” gibt’s, fromthesidewalk? Auwei. Da müssen ja manche lange Zwölftonmusik ertragen, bis die Sonderschule übersprungen werden kann.

  6. eeek sagt:

    Doch, es gibt auch einigermassen elternkompatible Kindermusik: Green Means Go, ein Projekt von Neal Whitmore (aka Neal X von Sigue Sigue Sputnik) und Caroline Chan. Ich habe inzwischen mehrfach CDs verschenkt, die Kinder sind dauerhaft begeistert und die Eltern auch nach längerer Zeit noch nicht durchgedreht.
    http://www.greenmeansgo.co.uk

    (Ich habe mit denen nichts zu tun, halte Neal X aber für eine extrem coole Sau, finde Green Means Go ausgesprochen gut und bin daher von missionarischem Eifer beseelt.)

  7. stilhäschen sagt:

    Wow, eeek, danke für den Tip! Hätte ich ja eigentlich gleich die Musikgeschmacksgöttin fragen können, ich Depp. Noch ist der Bedarf noch nicht so dringend, aber ich werd’s mir bei Gelegenheit bestellen. Und hier berichten. Yeah!

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