Nimm das, Valentin!

uralt

Ach nee, das war ja damals. Heute ist süßer!

valentinsherzen.jpg

Die Idee ist leider nicht von mir, dafür aber das Rezept [Hey, in cups messen. Soweit kommt’s noch. Ihr seid doch fixiert, Ihr Amis!]: 250g Butter schaumig rühren, 250g Zucker dazu, ein Päckchen Vanillezucker, eine Prise Salz, abgeriebene Zitronenschale, 3-4 Eier, alles ordentlich verquirlen und dann 500g Mehl mit einem Päckchen Backpulver mischen und dazusieben, 100-200ml Milch dazu, bis die Konsistenz „schwer und pappig” erreicht ist. Als Füllung super: Preiselbeeren. Zum Füllungsbohren eignet sich prima ein Apfelgehäuseausstecher und wem wie mir die Buttercreme mißlingt, der nimmt einfach Zuckerguß (mit Zitronensaft wird’s nicht gar so süß). Geht auch, irgendwie.

Am Schluß kommt’s ja eh nur drauf an, das Zeug mit ordentlich Liebe zu fabrizieren, verdammtnochmal.

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Dazu unbedingt servieren: Züriwest mit I schänke dr mis Härz. Musikalischer Zuckerguß, gewissermaßen.

[Ich schenke dir mein Herz / mehr hab’ ich nicht / du kannst es haben wenn du’s willst es ist ein gutes / und es gibt noch ein paar andere, die’s nehmen würden / aber dir würd’ ich’s geben”]

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Damit man wenigstens weiß, wovon man heute kotzt.

14 comments

  1. Rationalstürmer

    Richtig gut wär ja mal ein Schäufele-Ausstecher in Herzform. Oder wenigstens einer für Schnitzel. Aber so …

    Zum Glück darf ich das Wochenend im Büro verbringen und muss net so pappert umanandpritscheln.

  2. katha

    Ich für meinen Teil habe mir eine Maxi-Pizza geteilt und eine Komödie angeschaut, die entfernt von Liebe ging. Das muss reichen. Pani Stilhäschen übertreibt es wieder mit dem Backen und allem.

  3. textorama

    sind die gut, oder mit liebe gemacht? hihi, den konnt ich mir nicht verkneifen. das salamieherz erinnert mich an ein famoses liedchen mit dem titel: ich bau dir ein haus (oder wars ein schloss???) aus schweinskopfsülze. ausserdem hat mir mein arzt wegen zu hohem harnsäurespiegel innereien verboten. ja, ich bin ein zänkischer esser.

  4. stilhäschen

    Dann sollten Sie eine Zahnärztin heiraten, Rufus.

    Schon recht, Ratze. Kann’s Dir eh keiner machen. (Song, der dazu passt: Mensch, heirat’ doch dein Büro / Du liebst es doch sowieso / stell dir ein Bett dort hinein / und schlaf mit Akten und Computer ein…)

    Katha! An mein Herz! Und endlich bebloggt – ich muß sofort netzreisen. Klar übertreibe ich – das EINE MAL, wo ich pünktlich bin, muß ich schließlich rumreiten.
    (Was heißt Pani? Ist das schon wieder so eine anzügliche Beleidigung?)

    Pappsüß sindse, textorama, die Herzlein. Und weg übrigens auch.
    (Ich glaub’, das Lied war von Den Doofen. Ich kenn’s auch.)

    Recht so, weltdeswissens, immer schön alles behalten. Im übrigen sind die Strophen zwar einerseits sauromantisch, am Ende dann aber interpretiere ich das ganze ja so, daß die Gute, in die er sich gerade verknallt hat, fürs Mitgehen ja Geld erwartet. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu, äh.

  5. textorama

    ja Lieder die die Welt nicht braucht heißt der drumrumgehörige Longplayer. Bei manchen Feiertagen denke ich da auch… obwohl: in Konjunkturschwachen Jahren sollten wir fleißig weiter an merkwürdigen Motto- und Feiertagen importieren was geht. das bringt uns alle wieder ganz nach oben.

  6. burnster

    ratze: eahm schaug net o. bürohengst wara etz.

    stilhasi: der valentinstag ist mist. nur weil ich jetzt jemand zum liebhaben hab, ist der tag nicht besser geworden. da wird nix verziehen und nix vergessen. da kann er noch so süß daherkommen, der valentinstag, der dahergschissene.

    aber der heutige tag, das ist ein feiertag. da hab ich nämlich den burnddha zum ersten mal gesehen!

  7. katha

    ich lass es mir nicht nehmen noch mal meinen senf dazuzugeben, und das reimt sich jetzt sogar. fast. das problem ist ja nur, dass ich keine kontaktdaten mehr von dir hab und ich muss was saaaaaaagen und deswegen schreib mir die und setzt mich sowieso an die erste stelle aller zu lesenden blogs hier.
    und zum thema valentin: meine schwester und ich machen in der regel einen veltins- statt eines valentinstags draus.

  8. stilhäschen

    Klar habt Ihr alle recht, das Gefeiertagerei ist ein Konsumscheiß ohne Ende und muß ignoriert werden, wo es geht, aber: ach.

    Die Katha macht’s richtig: lieber schlechtes Bier als stinkende Blumen. Bloß das mit der Blogroll, meine liebe, das bleibt alphabetisch. Wo kommen wir denn da hin, wenn ein bißchen Gepöbel alles umwirft? Ts.

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