1 | 2014

Best of Rakete & Risiko (nein, hier ist noch lange nicht Schluß)

15.1.2014

Weil ich’s überall sonst verlege, ich kenn’ mich doch – soll das Internet doch bitte archivieren, was die Kinder so von sich geben. Stilblütenalarm!
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Risiko ist ganz kurz vor zwei. Sein Wortschatz explodiert täglich – seine Artikulation beschränkt den Kreis der Verstehenden jedoch noch extrem. Seine wichtigste Vokabel: „auch”. „Igo (=Risiko) auch!”, damit füllt er jedes Audioloch. Eine große Schwester legt die Latte einfach reichlich hoch, was das eigene Könnenwollen angeht. Rakete konnte sich noch alles alleine erobern – Risiko will alles können, was sie kann (ganz klar unterscheidend, was ein Kind können kann und was ein Erwachsener; den Unterschied von zweieinhalb Jahren Kindsein sieht er nicht. Was bin ich froh um die kurze Distanz zur nächsten Notaufnahme!).
Risikos verbale Highlights der letzten Zeit:
- die Pogo-Version von Kinderliedern. „Vogel! Floge! Nieder! Fuß! / Zettel! Nabel! Mutter! Duß!” wäre, von H.P.Baxter intoniert, schon lange ein Hit. (Weihnachtshit im Häschenhause: „Oh Baum.” Und jeder Schneemann wird freudig begrüßt mit „Bäckerei!”, vermutlich weil in der Krippe zu diesem Bild die Weihnachtsbäckerei gehört.)
- Rakete rezitiert gerne die Weihnachtsgeschichte. Risiko hört zu, im Kopf rattert es, er rennt los zur Playmobil-Krippe, drückt Maria und Josef zusammen und ruft „Bussi!”. Ein Wunder eigentlich, daß ich noch nicht erschmolzen bin.
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nikolaus************************************************************************************************************************
Rakete ist vier und spricht – abgesehen von Ihrer eigenartigen Aussprache diverser Zischlaute (die Kindergarten-Erzieherinnen finden das bedenklich, die befreundete Logopädin bleibt noch cool) – wie eine Große. Im Grunde überragt Ihre hochkomplexe Ausdrucksweise die ihrer Eltern oft um Längen. Ich staune immer wieder über grammatikalisch korrekte Sätze wie „Wenn man keine Tasse aussuchen will, dann nimmt man halt mal die, die der dem gibt.” Ich könnte nicht mehr Artikel hintereinanderpacken, außer am Supermarktkassenband.
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Und dann war da noch das Abendessen, für das sich Rakete Pfannkuchen gewünscht hat. Der erste schmurgelt in der Pfanne. Obwohl sie weiß, daß ich das nicht möchte, planscht sie mit der Kelle in der Teigschüssel herum. Und weil sie weiß, daß ich das nicht möchte, hat sie gleich einen ordentlichen Grund für ihr Tun parat: „Ich rühr das mal da noch um, damit das überall schmeckt.”
Hiermit schütze ich das. Sollte ich je ein Kochbuch rausbringen, das wird das der Titel.
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In diesem Sinne: kommen Sie wieder hier vorbei, wannimmer Sie Zeit und Bier genug dafür finden. Eines Tages werde ich noch anfangen mit Rezepten. Sie lachen!?


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