10 | 2011

Urlaubsfetzen (Wochen später)

18.10.2011

Gefühle, die nur Schwangere kennen: die unbändige Freude über Durchfall. Hätten die Bauchkrämpfe doch auch Wehen (und damit eine Frühgeburt) sein können…

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Das Leben mit Kleinkindern ist 180° anders als das vorige. Beispiel gefällig? Ferienwohnung mit Baustelle daneben ist erstrebenswert, kann doch das Kind bereits morgens vom Fenster aus Bagger sehen! Wegen Baulärm eine halbe Stunde länger schlafenliegenbleiben können: unbezahlbar.

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Komme von einer öffentlichen Toilette zurück. Mann fragt nach der Qualität der Örtlichkeit. „Wie zuhause auch: ungepflegt und die Frau ist unfreundlich”, antworte ich und der Mann grinst sehr. „Äh, ich meine: wie öffentliche Klos zuhause!” schiebe ich schnell nach. Das Grinsen bleibt.

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Und dann fehlt noch das Bild des Urlaubs, das ich der Rakete und ihren Rechten zuliebe nicht öffentlich zeige. Machen Sie Ihren Lieben doch selber mal die Freude: frisch sonnengecremt (natürlich nackend) auf eine Zeitung setzen. Ein Wahnsinns-Muster. In diesem Sinne: schönen Herbst!


Das Lied zum Dienstag

11.10.2011

Früher war Musik mal richtig wichtig für mich, hatte einen Stellenwert irgendwo zwischen Essen und Trinken. Heute ist die Bedeutung tief gesunken, ich kaufe mir kaum mehr Alben, manchmal werden es Monate, die die Stereoanlage schläft.
Aber es funktioniert immer noch: auf einmal berührt mich ein Song, ich werde neugierig und bin wieder angefixt. Daß dann aber diese Vorarlberger Jungs mit der Blasmusik so einen Hammer hinlegen (eigentlich weit vorher hingelegt haben – Album leider nicht mehr lieferbar), damit konnte ich nicht rechnen. Das Ding läuft auf Repeat und ich renne sämtlichen Plattenläden die Regale um, bis ich die ganze Platte habe. Wow!


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