Archiv vom 22.9.2011

„mein Brüderchen – allein der Name schon!”

22.9.2011


Da hab’ ich doch glatt bei der Suche nach einem Bild für den Freitagstexter (morgen: schon wieder was neues hier – gewöhnen Sie sich aber bloß nicht dran!) diesen Schnappschuß aus dem Möbelhausprospekt gefunden. Vielleicht wär’ das auch die bessere Wahl gewesen – aber das Bild krieg’ ich wenigstens auch hier unter.

Es ist nämlich ja so, daß der Rakete Geschwisterchen rumort und gedeiht und irgendwann bestimmt auch da ist und benannt werden muß. „Stinkbirne” und „Freßraupe” sehen mit 16 im Perso aber schon sehr scheiße aus. Bei der Rakete war das ja alles noch einfach, da haben wir die zwei Lieblingsnamen verballert und gut war. Trotzdem: für ein Mädchen habe ich schon wieder adäquat zufriedenstellenden Namensnachschub (noch…). Anders, wenn es ein Junge wird. Nein, bloß kein Anders! Erstaunlicherweise nämlich sind die Jungennamen, die für die Rakete bereitlagen, heute nicht mehr meine Favoriten.
Im Gegenteil, ich bin hochgradig verunsichert. Das Blöde ist ja auch: gegen jeden tollen Namen gibt es ein schlagkräftiges Gegenargument mit Arschlochfresse. Dieter, Adolf, Karlheinz, Franz – alle schon draußen. Deswegen bitte ich einfach mal um Mithilfe: liebe Mitleser, vergessen Sie einen Augenblick Ihre passive Konsumentenhaltung und mischen Sie sich ein! Bitte geben Sie Ihre spontanen Reaktionen (egal ob „Prenzelbergscheiße” oder „hach – so hieß meine Spielplatzliebe”) auf die folgenden Namen kund – und haben Sie keine Angst, meine Gefühle zu verletzen damit. Denn ich bin auch ehrlich: ich meine die gar nicht alle ernst.

Also, gegen welche Vorurteile muß so ein Mensch namens Henry / Kalle / Gustav / Bjarne / Erik / Xaver / August / Anton / Yannick wohl so ankämpfen? Raus damit! Ich danke schon mal herzlich. Und Marvin-Bartholomäus auch.


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