9 | 2011

spät, aber noch Mittwoch: übermorgen bitte hier lang

28.9.2011

Meine Zeit ist gerade verdammt knapp, ich entschuldige mich aber noch schnell für das Scheißfoto, zu dem manche den passenden Kommentar in Richtung Kinderquälerei fanden – deswegen gehen die beiden zweiten Plätze an den Mechatroniker und Frau Spätlese. Knapp davor aber – und damit Sieger – ist der Kommentar „Als das Paradies noch unschuldig war, war die Schlange eine Axt.” Vielleicht, weil ich ihn immer noch nicht ganz kapiere. Daß Dank allen Teilnehmenden gebührt, ist eh klar. Und übrigens: Bloglosigkeit schützt vor Gewürfeltwerden nicht! Glück gehabt diesmal!


Die Textermeute trifft sich also am Freitag bitte hier. Ich bin dann mal weg, Hackepeter.


Freitagstexter!

23.9.2011

Gäb’s den Freitagstexter nicht, hätte ich gefühlt nur noch halb so viel zu bloggen. Heißa, ein Hoch auf Herrn Bee, dessen wohlfeile Wahl Ihnen, werte Leserschaft, heute schon wieder neuen Content beschert!
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Voller Freude schwenke ich den Pokal und nachdem ich eine geschlagene halbe Stunde nach einem halbwegs originellen Bild ohne Abmahngefahr gefahndet (und eine weitere den Sieger aus den beiden gefundenen ausgewürfelt) habe, rufe ich die nächste Runde aus. Meine Damen und Herren, bitte finden Sie die beste Bildunterschrift für dieses Verbrechen an der Kindheit:
Nächsten Mittwoch wird die Schüssel dann weitergegeben. Boah, dann ist hier ja schon wieder was los!

Das Archiv zum Wettbewerb (der ja tatsächlich schon ein paar Runden alt ist) findet sich übrigens wie immer drüben bei Markus.


„mein Brüderchen – allein der Name schon!”

22.9.2011


Da hab’ ich doch glatt bei der Suche nach einem Bild für den Freitagstexter (morgen: schon wieder was neues hier – gewöhnen Sie sich aber bloß nicht dran!) diesen Schnappschuß aus dem Möbelhausprospekt gefunden. Vielleicht wär’ das auch die bessere Wahl gewesen – aber das Bild krieg’ ich wenigstens auch hier unter.

Es ist nämlich ja so, daß der Rakete Geschwisterchen rumort und gedeiht und irgendwann bestimmt auch da ist und benannt werden muß. „Stinkbirne” und „Freßraupe” sehen mit 16 im Perso aber schon sehr scheiße aus. Bei der Rakete war das ja alles noch einfach, da haben wir die zwei Lieblingsnamen verballert und gut war. Trotzdem: für ein Mädchen habe ich schon wieder adäquat zufriedenstellenden Namensnachschub (noch…). Anders, wenn es ein Junge wird. Nein, bloß kein Anders! Erstaunlicherweise nämlich sind die Jungennamen, die für die Rakete bereitlagen, heute nicht mehr meine Favoriten.
Im Gegenteil, ich bin hochgradig verunsichert. Das Blöde ist ja auch: gegen jeden tollen Namen gibt es ein schlagkräftiges Gegenargument mit Arschlochfresse. Dieter, Adolf, Karlheinz, Franz – alle schon draußen. Deswegen bitte ich einfach mal um Mithilfe: liebe Mitleser, vergessen Sie einen Augenblick Ihre passive Konsumentenhaltung und mischen Sie sich ein! Bitte geben Sie Ihre spontanen Reaktionen (egal ob „Prenzelbergscheiße” oder „hach – so hieß meine Spielplatzliebe”) auf die folgenden Namen kund – und haben Sie keine Angst, meine Gefühle zu verletzen damit. Denn ich bin auch ehrlich: ich meine die gar nicht alle ernst.

Also, gegen welche Vorurteile muß so ein Mensch namens Henry / Kalle / Gustav / Bjarne / Erik / Xaver / August / Anton / Yannick wohl so ankämpfen? Raus damit! Ich danke schon mal herzlich. Und Marvin-Bartholomäus auch.


still crazy (after all these months)

5.9.2011

Es ist nicht zu fassen: ich bin gerade mal im vierten Monat (sehe aber aus wie andere im siebten), und schon hat der Rest der Welt schon wieder alle Fragen durch, die man werdenden Müttern anscheinend so zu stellen hat: „Wißt Ihr schon, was es wird?” („Das ist uns eigentlich egal. Nur wenn’s ein Bayernfan wird, sieht’s düster aus.”), „War das geplant?” („Nein, wir sind zu blöd zum Verhüten.”) und der Alltime-Favorite der Übermütter: „Und, wirst du stillen?” („Willst du wohl still sein?!”)

Das werden wir dann schon sehen. In jedem Fall ist mir noch einiges aus der „Stillbeziehung” (allein das Wort schon!) mit der Rakete deutlich in Erinnerung. Aber ja, es ist ganz praktisch. Und ja, ich bin ja eine dieser Rabenmütter, die ab und zu mal ganz froh um ein paar Stunden ohne Säugling sind, die vielleicht sogar zwischendurch mal arbeiten gehen wollen. Und deswegen würde ich mich – und jetzt mögen die ultraorthodoxen Anti-Kommerz-Blogger mal ein Steinchen werfen – tatsächlich freuen, bei dieser Aktion der Firma Ardo eine Milchpumpe zu gewinnen. Die alte ist nämlich tatsächlich bereits den Weg alles Irdischen gegangen (ich sag’ nur: abkochen – genauso gefährlich wie in der Mikrowelle desinfizieren).

Lieber Leser, Sie konnten also dem Text entnehmen: das Stilhäschen hat schon wieder Großes vor – das zweite L im Namen. Und damit trotzdem ein wenig Stil gewahrt wird, hier noch schnell ein Blick in des Häschens Handarbeitskörbchen: so geht’s nämlich. Und nicht mit irgendwelchen Kittelschürzenlätzchen.

P.S.: Eben gemerkt: Die o.g. Firma vertreibt u.a. diese Kompressen, die ich tatsächlich allerwärmstens empfehlen kann (gibt’s auch in der Apotheke). Denn bei aller Still-Überstilisierung wird eines unter den Tisch gekehrt: das kann, v.a. am Anfang, verdammt weh tun. Bei mir wirkten diese Kompressen da wahre Wunder…


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