8 | 2010

Kleinkram

19.8.2010

Eben aus Versehen auf Youtube Babyzeichen angesehen. Bei den schlimmsten Videos sind die Mütter mit drauf. Oder die Väter im Singkreis. Wo ist da der „Flag this as Folter”-Button?
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„Aus Versehen” ist natürlich nicht ganz richtig. Eigentlich wollte ich wissen, ob die Rakete diese Zeichen irgendwie intuitiv beherrscht und nur ich sie noch deuten lernen muß. Negativ. Ausgestreckter Arm, geöffnete Hand und E.T.-Zeigefinger bedeuten wohl einfach „Guck mal, eine Taube!”, „Da ist die Tür.” oder „Mama isst und alles, was ich bekomme, ist diese lausige Wasserflasche”. Manchmal auch alles gleichzeitig. Der Tag wird kommen, da will ich gar nicht mehr wissen, was sie meint.
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Die Rakete hat übrigens eine schwere Brokkoli-Allergie. Fällt ihr einer auf den Kopf, fängt sie an zu weinen.
Aber wer braucht schon Gemüse? Zum Glück ist sie jetzt schon im Gelbwurst-Alter.


Urlaubsreif…

19.8.2010

…ist wohl auch der, der dieses Bild für die Webseite ausgesucht und das Etikett hineingephotoshopped hat:

[Screenshot kuechenfront24.de, 18.8.2010, 21:35 Uhr]

Oder habe ich zuviel Six Feet Under geschaut? Immerhin brauche ich gar keine neuen Kühlschrankchentüren. So einfach geht gerade nochmal Glück gehabt.


Pokal ahoi!

18.8.2010

Oh wie schade. Schon wieder die halbe Woche vorbei und vor allem: der Freitagstexterwettbewerb!
Vielen Dank für die vielen lustigen Kommentare, ich habe sehr geschmunzelt und auch ganz schön oft laut gelacht. Trotzdem kann es ja nur einen neuen Freitagstexter geben. Mist. In der engeren Auswahl waren die Alte Säckin, Sabbeljan, Andrea, Doktor Peh und…


…bebal, dessen Kommentar „Schau, ein Heckflossler.” durch die pragmatische Kürze und die automobilhistorische Kompetenz überzeugt hat (außerdem bin ich wahnsinnig gespannt auf sein Freitagstexterbild). Hier sein Pokal, am Freitag geht das Rennen also dort weiter. Glückwunsch und Dank an alle Teilnehmer!


Ausgehbefehl, emotional verschwurbelt.

13.8.2010

Gäbe es das Internet nicht, mein Leben wäre anders verlaufen, aber hallo. Ich hätte mehr geschlafen, weniger für Telefonrechnungen bezahlt und eifriger studiert. Und ich hätte eine Menge großartiger Menschen niemals kennengelernt.

(mehr …)


Freitagstexter ahoi!

13.8.2010



Oh wie schön! Gäb’s den Freitagstexter nicht, in meinem Blog wäre ja kaum mehr was los. Aber so – vielen Dank dem Stör, der mir die Ehre zuteil werden lies, diese Woche jenen großartigen Wettbewerb ausrichten zu dürfen, der aus diesem Internet einen wunderbaren Wortspielplatz macht.
Genug meiner Worte – laßt Eure folgen!

Diesmal kommt das Foto nicht von meiner MüllhalFestplatte, sondern aus dem Archiv der State Library of New South Wales, gefunden bei flickr.

Wie immer: der beste Kommentar bis Mittwoch gewinnt und richtet nächste Woche den nächsten Freitagstexter aus. Und das Beste: ich darf bestimmen!
Für die Historiker: die Hall of Fame der letzten Jahre Freitagstexten, gepflegt von Markus. Danke!


Der muß raus.

11.8.2010

Bekommen Frauen in den Oberarmen vom Kindertragen Mutterschmalz?
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Was ich aber eigentlich sagen wollte:
Mütter aller Länder, verewigt Eure Hormonanfälle! Die wundervolle infemme schreibt ein Buch und hat eine Frage an Euch. Bitte unterstützen!


Das Leben, ein anderes

5.8.2010

„Was Du nicht kannst: mehrere Leben führen. Auf mehrere Schiffe gehen.”
Peter Licht

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Weil man ja immer nur ein Leben führen kann, steckt man auch nur in einem drin. Ein anderes ist oft ganz schön weit weg, manches kann man sich noch vorstellen, das meiste aber nicht. Pleite einen Lottogewinn? Die Vorstellung ist einfach. Überarbeitet das Einsiedlerleben auf La Gomera? Schon schwieriger. Kinderlos ein Leben mit Zwerg? Unmöglich.
Trotzdem findet man sich in so ein neues Leben ja doch immer irgendwie ein, man wächst mit den Aufgaben und das Kind von allein. Vor einem Jahr noch war ich schwer schwanger, hatte sieben Wochen bis Geburt und mein erstes Wasser in den Beinen. Niemals hätte ich mir zu diesem Zeitpunkt mich selbst in auch nur einer der folgenden Situationen vorstellen können:

- Sonntagmorgen, das Kind kräht. Ein Blick auf den Wecker: 6:30 Uhr. Du jubelst: endlich mal ausgeschlafen! Vor sieben aufstehen müssen und das spät finden: früher unvorstellbar.

- Du sitzt auf dem Boden und versteckst Plastiklöffel zwischen Polsterritzen. Der Zwerg holt sie juchzend wieder raus. Und das macht Ihr nicht 10 Sekunden oder 10 Minuten lang, sondern eine Stunde.

- Du isst ungewürzten Gemüsebrei und erklärst dabei, es würde suuuuuperlecker schmecken. Und Dein Gegenüber glaubt Dir.

- Kein Witz: ich verkaufe mein Auto. Die geile Schleuder. Schweren Herzens. (Aber wem? Interesse an einer rostfreien silbernen Barchetta, wenig km, alles nötige gemacht, incl. nagelneues Verdeck? Mail an info[ätt]stilhaeschen[punkt]de.) Das hätt`ich nie von mir gedacht und eigentlich heule ich jetzt schon drüber.

- Sommersonntagsausflug. Über den Tag verteilt getrunken: zwei Flaschen Wasser, fünf Halbe Bier und zweidreifünf Longdrinks (Übrigens: ich stille nicht mehr! Vor Freude hätte ich mir fast ein „ABgestIllt 2010″-T-Shirt gemacht, fand’s dann aber doch einen Hauch zu prollig. Dieses Mal noch.). Und kein einziges Mal auf dem Klo gewesen! Vor einem Jahr hätte ich noch meinen Arsch dagegen verwettet, daß sowas möglich sein könnte.

Ach, deswegen ist der jetzt so breit. Scheiße. Wer hat jetzt meinen?


Raketes erster Blogeintrag

4.8.2010

*fd ve
h NNNNNNNNNNNN;\Z\WE\ EW+ W\ZZZZZ2\
5555bbbbbbbbvvbbbbbbbbbbbbbbvvvvvcvvt 6666666666666vvvvvvvvvccvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvv
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är.

[Anm. d. SH.: Ja, ich hätte eigentlich selbst etwas schreiben wollen, aber das musste sie ganz offensichtlich sehr, sehr dringend loswerden. Ach, ich kann ja warten.
Übrigens, falls andere Eltern von Nachwuchsinformatikern mitlesen: Die Schriften kriegt man wieder klein mit Strg+Scrollrad, die Tastatur wird wieder deutsch mit Alt+Shift.]


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