11 | 2009

Hörbefehl

30.11.2009

Nein, hier passiert nicht viel. Kleine Milchseen, große Wäscheberge, Rinnsale aus Babykacke, das ist so die Landschaft, in der wir leben, und oft genug gibt’s Sonnenschein dazu.
jawoll

Und Musik! Ich hatte es schon mal vage angekündigt (und in ihrer unnachahmlichen Art hat sie es auch kommentiert), derzeit läuft ja hoch und runter die wundervolle Namenspatronin für unsere kleine Rakete: Katha Rakete.
„Narzißmus und Saufen” ist ihr Motto, die Texte sind ein wortgewordenes Partybuffet und die Stimme sowieso zum Reinlegen. Man möchte diesem Mädchen mit der viel zu großen Gitarre einfach nur sieben Bier ausgeben. Und sie anbläken, wann denn endlich das Album rauskommt, bimbam. Die drei Songs da oben rechts reichen doch hinten und vorne nicht!


Kleinkram, gesammelt

13.11.2009

Eines Morgens großer Schreck beim Öffnen des Schlafsacks: Rakete hat sich über Nacht beide Füße gebrochen!
Ich habe dann mal dem Möhrchenprinzen erklärt, daß bei Strumpfhosen die zwei Nähte immer hinten sind.
_________________________________________________________________________

Apros Po: der Möhrchenprinz findet „Schlaf Kindlein, schlaf” für’n Arsch. Er will eine Spieluhr mit irgendwas von AC/DC. Wo gibt’s sowas, zefix?

_________________________________________________________________________

Es gibt Muskelgruppen, die braucht man erst, wenn man Kinder hat: die Schuckler. Denn Ruhigliegen (zuhause) und Stehenbleiben (unterwegs) ist böse, aber dann wieder ist das Kind doof genug, sich mit der Imitation von Unterwegssein, dem Geschuckeltwerden, zufrieden zu geben. Und ja, das gibt Muskelkater!
Schön auch neulich im Wartezimmer: ich sitze da, lese und rüttle mit links den Kinderwagen. Als das Kind irgendwann komatös schnorchelt, wage ich den Rückzug. Ein bißchen später wird das Lesen ziemlich anstrengend, das Schriftbild ist so schlecht!
Wird übrigens schlagartig besser, wenn man auch rechts das Schuckeln wieder lässt.

_________________________________________________________________________

Apropos schlagartig: Die Rakete ist meistens wundervoll brav. Außerdem ist sie heute acht Wochen alt und sie hat kräftige Argumente für eine ordentliche Feier.

Schlagkraft


Die Sache mit dem Paradies

10.11.2009

Und während in Berlin und den angeschlossenen Fernsehgeräten die Geschichte tobt, während in echt Mauersteine aus Styropor fallen und nur auf den Schirmen die Menschen sich in die Arme, da stehen auch ganz im Süden noch Schranken statt Mauern und toben tut nur einer: der Polt. Manchmal auch ganz, ganz leise:Herr Polt erklärt Paradiese

Ein Paradies ist immer dann, wenn einer da ist, der wo aufpasst, dass keiner reinkommt. (Gerhard Polt)

Aber zu Fuß kommt man dann doch durch. Puh. Und runtergucken macht einen immer so glücklich, auch wenn man die gar nicht mehr sieht, die man unten gelassen hat.

Paradies

So geht Gelassenheit.


%d Bloggern gefällt das: