5 | 2008

Schmeggn lassn!*

28.5.2008

Immerhin: nicht in der Rothenburger Strasse, muahaha.gulasch2.jpg

Wobei man sich schon fragt: Rind oder Schwein? Und wer ist wer? Ein Satansbraten isser jedenfalls, der Söder. Oder seine Marketingabteilung.

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*: die fränkische Form von „Guten Appetit” läßt ein bitte missen,  hat aber auch was. So was dominantes pragmatisches. Befohlen geht auch Zähes runter.


Let’s work together

27.5.2008

Bei der Durchsicht von Berufslisten (Getränkeleitungsreiniger und Rammgewerbe: handwerksähnliche Gewerbe ohne Meisterpflicht B2; Flexografen: zulassungsfreies Handwerk ohne Meisterpflicht B1; Audio-Psycho-Phonologe, Blutgruppengutachter, Erzprobennehmer, Havariesachverständiger, Informationsfahrtbegleiter, Kompasskompensierer, Magier, Markscheider, Rätselhersteller: freier bzw. ähnlicher Beruf; mehr davon – Achtung PDF!) die ideale Pärchen-Kooperation ersonnen:

Nagel-Designerin und Lackiererermeister.

Ha, was für eine Überleitung zu meinem aktuellen Lieblingsohrwurm. Working together von Gonzales. Bitte mitwippen.



[Direktlink, via]


Mach’s gut und danke für den Ohrwurm

26.5.2008

Bimbam, Fettes Brot, Euretwegen shake ich den ganzen Tag schon wieder grenzdebil durch die Gegend und hoffe daß niemand versteht, was ich da vor mich hinsinge.

Und dabei wollte mir mein Nachbar ja nur sagen, daß es morgen noch heißer wird. 35 Grad! Und ich sag’ „jaja” und denke „35 Mark? Geht’s jetzt bergab mit ihm? Bisher wollte er doch immer 20 Euro fürs Treppenputzen…”

Mönsch Hubsi, mach deine Zähne rein / Mönsch Hubsi oder sprich mich halt nicht an!


frequency asks questions

24.5.2008

„Sag ma, was passiert eigentlich, wenn so ein Zitteraal über Kopfsteinpflaster radelt? Kriegt der Hertzrasen oder Hertzstillstand einmal im Leben Ruhepuls?”


Warum Bier der bessere Wein ist – Ausflugstip zum Wochenende

23.5.2008

Wenn man mal einen Wein vom Schrank nimmt und beim Trinken feststellt, daß man ihn mag, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder kann man sich nicht mehr erinnern, woher man ihn hat – oder das Zeug ist längst ausverkauft.

Kann mir mit Bier kaum passieren; die Erzeuger der besten sind alle in höchstens einer Autostunde zu erreichen (hab’ ich’s schon erwähnt? Franken hat weltweit die höchste Brauereidichte pro Einwohner.). Oder bis Sonntag im Nürnberger Burggraben. Beim fränkischen Bierfest kostet die Halbe zwar ein paar Cent mehr als in den Gasthäusern auf dem Land, aber dafür ist die nächste immer nur ein Umfallen entfernt; man spart also nicht nur das Zugticket, sondern auch eine Menge Sohlenprofil. Über 20 verschiedene fränkische Kleinbrauereien schenken aus, da kann man die paar vertretenen Plörrenhökerer gut ignorieren. Okay, kulinarisch ist das ganze keine Offenbarung, die übliche Cateringmafia verteilt Fettiges für fette Summen, aber sieben Biere sind auch ein Schnitzel. Und da hat man noch nichts dazu getrunken!

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Prost.


wie find’ ich das denn?

20.5.2008

Aus der Reihe „ekelhafte Suchanfragen” heute:

-harz windbeutelessen (jaja, das ist erst die unterste Stufe der Ekelleiter, schon gut.)

-nässende pusteln (schon besser, was?)

-achselnässe dreadlocks (trotz oder wegen? Und in welcher Reihenfolge eigentlich?)

-wackelpitbull (noch ekliger ist die Frau dazu, glaubt’s mir)

-wie macht ihr eure arschhaare weg? (das ist doch anal marketing für Charlotte R., oder?)

-trendy kindergartentasche (trendy! Geht’s noch?! Das kommt ja gleich hinter pfiffig!)

-pressack in die biotonne? (wenn er schon wieder lebt…)

-wie kann ein mann aus dem arsch bluten (da will wirklich jemand ’ne Anleitung? schau doch mal drei Zeilen weiter oben!)

Und jetzt wird’s richtig widerlich: nürnberg 2 liga höhöhö

Für das dreckige Lachen könnte man glatt körperlich ausfallend werden, aber: is ja bloß Internet, sind ja alles ganz arme Säue da draußen, bis nachts am Rechner und keine Freunde, denen muß man Vorbild sein und selber mitlachen, hilft ja nix.

Ach, und: Hoffnung behalten, pinola vom gegenteil überzeugen (also vom bleiben, bimbam) und hier „unterschreiben”. Damit wir auch morgen noch kräftig fußballfiebern.


aufgehorcht!

18.5.2008

Großer Lichtblick im Briefkasten: die neue Platte von Rainer von Vielen. Mit Autogramm! Danke Opa, Du bist der Allergrößte! (Und pipifax, „fast nicht zu lesen”, das ist wunderbar und außerdem hat der junge Mann besseres zu tun als Mehrfachsignaturen zu leisten. Der muß den Globus rocken!)rvv.jpg
Ganz ehrlich: ich hatte das Preisrätsel schon vergessen und stand längst selbst im örtlichen Musikfachhandel. Meinst Du, einer der Innenstadtläden hätte das Ding überhaupt bestellen wollen? Am besten also gleich hier holen, bitte. Und dann auf Dauerrepeat. Den Metaldreck aus dem ersten Stock übertön’ ich schon locker und wenn wir alle gemeinsam immer zur vollen Stunde anfangen, revolutionieren wir deutschlandweit.
[Kritik folgt keine. Es gibt nämlich nix dran zu meckern. Dringlichster Kaufbefehl!]


Endlich geschafft (und wieder den Hals frei)

18.5.2008

Hannover trauert mit.
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27:9 Torschüsse, Ergebnis 0:2. (An dieser Stelle nach Belieben Schimpftiraden, Fassungslosigkeit, Heulkrämpfe einfügen. Hilft eh alles nichts mehr.) Sind in der zweiten Liga die Tore eigentlich größer? (Und: Abstiegsrekordhalter heißt ja auch Rekordaufsteiger, übrigens. Nächstes Jahr ist die Feier umso größer. Gefälligst!)
Immerhin: der Ofen kann kalt bleiben. Danke, Depp.


Wochenfetzen (der Einfachheit halber)

18.5.2008

Wenn ich mal den Balkon aufräume, kann man schon von demüllieren sprechen. (Vom Pfand 2 Kästen Bier gekauft und noch was rausgekriegt!)
Übrigens,wer’s erdig und kernig mag: einfach mal beim Umtopfen essen. Reinigt den Magen.

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Warum eigentlich haben die, die am lautesten lästern über die Visitenkarten am schwarzen Brett des Gründerzentrums, die Sachen sagen wie Gestaltungskompetenz und Professionalität und daß Word und der PC der Untergang von grafischer Qualität sind, selbst „Karten” aus Fotopapier (mit Rückseitenkodakaufdruck, schräg), mit zwei verschiedenen Schriften in je zwei Schnitten (Schatten nicht mitgezählt), insgesamt vier Schriftgrößen auf sechs Zeilen und ein Logo, das an Verwaschenheit jede Krankenhausbettwäsche in den Schatten (s.o.) stellt? Wahrscheinlich wegen den Kunden da abholen, wo er steht und so. Ach, Webmasterkurs bei der Volksuniversität (sic!)? Nee, dann biste natürlich schon Grafiker. Und Glück braucht man dir gar nicht wünschen, du wirst dir deinen Erfolg mit Sicherheit erquatschen. Grmbl.

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Wie man ein Ereignis strickt: „Baby, heut’ abend führ’ ich dich aus. Ich hol’ dich um sieben ab.” Auf einmal ist dein Leben eine Hollywood-Teenie-Romanze und zum ersten Mal wünscht du dir, noch bei deinen Eltern zu wohnen. Wegen dieses Moments, wenn du die Treppe herabschreitest. Instant-Sissy. Auch ohne Handgelenksblumentrumm: hach.


verschwendete Talente

15.5.2008

oder „die Nacht, in der ich das Biermüsli erfand”.


Das sind dann die Morgen, an denen das Telefon noch vor dem Wecker klingelt und deine Mutter ist dran und hat wieder das Internet kaputgemacht und du mußt kommen, sofort, die Welt geht unter und dabei kann sie das doch gar nicht wissen, daß die Erde bröckelt direkt vor deinen Füßen.


„Wenn man wüßte, was das richtige ist, dann wäre es ja einfach, es einfach zu tun”, hallt die Stimme des schlauen Menschen in deinem Kopf nach und du machst dir erst einmal Kaffee und dann beschließt du einfach, daß Dein Plan schon richtig ist. Es gibt für so viele Dinge im Leben kein Navigationsgerät, wozu also eines kaufen solange das Herz noch ohne Batterien läuft?


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