Raketengeschichten: Friedhöfe und andere Leidenschaften

15.5.2013

Ich stehe mit Rakete und Risiko an einer Straßenbahnhaltestelle; gegenüber steht eine hohe Friedhofsmauer. Risiko bekommt mal wieder spontan Zähne oder der Geier weiß, was ihn plagt – jedenfalls konzentriere ich mich auf ihn, bis mir auffällt: alle ebenfalls Wartenden amüsieren sich mehr oder weniger still über meine Tochter. Die springt nämlich herum und singt „Cool, cool, cool! Da drüben ist mein Opi eingebuddelt!” Ich staune. Über ihre plötzliche Extrovertiertheit, über ihre Freude (findet sie doch sonst die Tatsache, keinen Opi mehr zu haben, schon – zurecht – eher traurig) aber vor allem über ihre korrekte Folgerung, daß dahinter ein Friedhof sein muss (nicht der, auf dem ihr Opi eingebuddelt ist – der hat nämlich gar keine Mauer – aber immerhin).
Ich kläre sie auf, daß der Opi ganz woanders liegt und erzähle das Ganze abends den Möhrchenprinzen. Der erklärt die Sache mit der Mauer ungerührt: Rakete habe halt auf dem Haltestellenschild „Johannisfriedhof” gelesen.

Das wäre jetzt auch nicht verwunderlicher als das Unterscheidenkönnen einer Friedhofs- von einer anderen Mauer, denn die Rakete kennt tatsächlich schon einige Buchstaben (nochmal für die neuen Leser: sie ist dreieinhalb).
Sie haut nämlich immer die großen Kinder aus dem Kindergarten an, ihr welche beizubringen (nicht, daß ich von den Dingern keine Ahnung hätte, aber zum Glück fragt sie mich nicht, denn eigentlich finde ich das noch viel zu früh; von meiner Einstellung zu Frühförderung und Homeschooling ganz abgesehen) und dann sitzt sie am Maltisch und schreibt Einkaufszettel.

Ich staune über Sätze wie „Warte, Mama, ich will mir noch das M anschauen”, die sie ruft, von einer Brücke ins Wasser schauend. „Welches M?!”, frage ich und spähe nach amerikanischen Fastfoodketten. Nichts. „Na, das M, das die Enten da malen”, antwortet sie und zeigt auf die beiden Enten, deren Spur durchs Wasser nebeneinander – eben ein M ergibt. Da bin ich platt.
Nicht so positiv überrascht bin ich davon, daß ihr erstes komplett „gelesenes” Wort „CAMPARI” ist. Sollte man vielleicht nicht so laut rausposaunen. Verständlich aber ist es, „Fränkisches Vollbier” ist viel schwerer, weil nicht durchgängig großgeschrieben. (Lange nicht mehr gekalauert! Voll-Bier ist schließlich kein Buchsta-Bier…)

Aber irgendwas muss schließlich noch für die Schule bleiben. Sind ja nur noch knapp über zwei Jahre.

(Passt nur mit Mühe dazu, aber will noch aufgeschrieben werden: letztens zum ersten Mal ein Freunde-Buch aus dem Kindergarten ausfüllen dürfen. „Rakete, da steht ‚ich mag nicht:’ – was magst du denn nicht?” – „Schreib: ‚Räuber und Pilze’. Immerhin darf ich noch für sie schreiben. Puh.)


Hallo Welt!

9.12.2010

Guter Journalismus, schlechter Journalismus – olle Debatte. Ich finde, man sollte auch mal auf den Grafikern rumhacken, die sowas erstellen:

[Zu finden hier bei der Welt; die grüne Skala ist von mir.]

Jetzt ist es ja schon eine nette Idee, für diese Grafik eben nicht die hunderttausendste Torte aufzuteilen, und das Piktogramm ist nicht einmal unpassend gewählt – aber wenn man es wie hier auffüllt, dann merkt man doch schnell: Hoppla, da ist ja untenrum viel mehr Fläche! Da wirkt ja, was oben bleibt, eh schon kleiner!
Und dann sollte man noch Prozentrechnen können und überhaupt angeben, wovon eigentlich „davon” ist. Die dunklere Farbtönung legt nahe: die Arbeitslosen beziehen auch Hartz4.
Dann komme ich zu dem Schluß: 40,2% der Alleinerziehenden beziehen Hartz4 (wäre, bildlich gesprochen, Wannenkante Kinderwagen), davon ist ein gutes Drittel arbeitslos, was auf alle Alleinerziehenden bezogen 14,7% entspricht. Die übrigen 34,5% arbeiten, das Geld reicht aber nicht zum Leben. Und dann sind da noch die 59,8%, die keine Leistungen vom Staat beziehen und die deutliche Mehrheit stellen.
Das sieht man der Grafik gar nicht an, was? „Viele Mütter leben vom Staat” steht drüber. Manche Infografiker tun’s sogar ohne Hirn. In Gottes Zoo ist eben Platz für viele Tiere.

[Interessanterweise interpretiert der dazugehörige Artikel die Zahlen ja richtig und ist gar nicht so auf dem „Wir schüren mal ordentlich Angst vor der Hartz-Armee”-Trip. Macht alles nicht leichter. Denkt denn da keiner mit?]


Bitte gehen Sie weiter…

29.10.2009

… es gibt hier nichts zu sehen.

Ich lache immer noch drüben bei Volker Strübing, der ein neues Handy hat:

In das kleine Wunderwerk ist eine 8 Megapixelkamera eingebaut – das heißt ich kann die doofen, schwammigen Handyfotos endlich in Postergröße ausdrucken, ohne dass etwas von der schlechten Qualität verloren geht!

Und jetzt weiter mit Musik. Nein, das nächste Mal, das geht nicht so nebenbei.
Nur kurz als Teaser: es gibt da draußen ein wundervolles, großartiges, fantastisches Singersongwriter(weil „Liedermacher” geht erst recht nicht)-Talent. Ich bin ganz hin und weg. Schalten Sie also auch das nächste Mal wieder ein, wenn sie das Stilhäschen sagen hören: „Bitte gehen Sie weiter.” Dann hören Sie schon, warum.
Ich bin derweil noch ein bißchen verliebt.


Ego-Booster

17.7.2009

Sie fühlen sich wertlos? Denken, Sie können nichts? Sie sind ernsthaft davon überzeugt, niemals etwas zustandezubringen?

Aber Radfahren klappt? Dann lesen Sie doch einfach mal das hier.

Na? Auch „ich bin ein verdammtes Genie!” gedacht? Geht doch. Und jetzt ab in die Gehaltsverhandlung.

vor der Grundschule

[Unter diesem Gesichtspunkt schockt dieses Bild vor der örtlichen Grundschule umso mehr: und die sollen mal unsere Rente zahlen?]


Produkttest Babyliteratur

23.6.2009

Noch ist es ruhig im Häschenhause, jedenfalls, wenn die Fenster zu sind und die unseligen Drecksnachbarn nicht durchkommen mit ihrem billigen Polentechno. Drei Monate sind es noch (neu: Countdown in der Sidebar!), bis wir unser Gegenmittel haben und die Flügel wieder weit öffnen: ab September wird zurückgeschrieen.
Und vorher kann ich mit Büchern werfen.

Es gibt ja unzählig Literatur zum Thema Babies und wie man sie kriegt (die Bücher übrigens: meist geschenkt); ein breiter Querschnitt davon ziert bereits unser Bücherregal das Fensterbrett unserer Toilette und angefangen hab’ ich auch brav alles. Aber durch krieg’ ich keins nur eines*, zu abgedreht sind mir die Ansichten der jeweiligen Autorinnen, die sich nicht darauf beschränken können, Fakten und meinetwegen die ein oder andere Erfahrung niederzuschreiben – nein, ein Kind zu bekommen und das auch groß, das scheint mir mehr Weltanschauung zu sein als ich je geglaubt hätte.

viele, viele Kleinbuchstaben

Da sinniert die eine (Hebamme!), Schwangerschaftsübelkeit sei ein reines Psychoproblem, setzt vaginalen Ultraschall per se mit Vergewaltigung gleich und wenn das Baby sich nicht rechtzeitig vor der Geburt in Schädellage dreht, solle die Mutter doch bitte mal die Schuld für den Sitzstreik (sic!)  bei sich suchen.
Immerhin einmal durfte ich schmunzeln: in die drei Monate vor Termin zu packende Kliniktasche (wenn es denn wider die Natur und alle guten Ratschläge wirklich keine Hausgeburt werden soll) solle man neben Duftöl und Lieblings-CD (ist klar, darauf werde ich achten, wenn es mir vor Schmerzen den Bauch zerreißt; ganz abgesehen davon, daß sich das Kreißsaalteam bedanken wird für Sägespangeruch und ACDC auf Anschlag…) auch eine Brotzeit für den Vater stecken, die Zeit werde gerne mal lang. Eigentlich ein prima Tip soweit, nur: drei Monate alte Schnittchen, ich weiß ja nicht.

Eine andere verurteilt Gitterbettchen als Babyknast (sinngemäß: „überlegen Sie sich doch einmal, wen Sie hier angeblich vor wem schützen wollen, und Sie werden merken: sich selbst vor dem Kind und seinen Ansprüchen”) und das Familienbett für die einzige kindgerechte Wohnform. Und alle, die es anders machen, schaden ihren Kindern. Da wird nicht abgewägt, da wird verurteilt. Hach, was werde ich für eine schlechte Mutter werden! Und wißt Ihr was, Ihr Ratgeberschnepfen? Ich freu’ mich drauf.
Die Antigitterbettfanatikerin vertritt übrigens auch die Meinung, daß Kinderwägen böse sind und das Tragetuch die größte Erfindung der Menschheit. Schließlich hieße die Schwangerschaft ja auch bei den Tieren „austragen”, dabei müsse man bleiben, sonst, man ahnt: Schäden am Kind! Wichtig aber: bei größeren Geschwistern die Eifersucht eindämmen, indem das Baby nicht vorne, sondern auf dem Rücken getragen wird – das ältere Kind versteht das dann nämlich als „das Neue ist zwischen Mama und mir”. Ich frage mich bei derlei Lektüre nur: aber das Baby hat dann nicht Angst, der Mutter den Buckel runterzurutschen? Und überhaupt: wie macht man eigentlich weiteren Nachwuchs, wenn die großen Kinder im Elternbett schlafen?

Und dann kommen natürlich noch die Namensbücher, eine Unfaßbarkeit für sich. Hey, wo bitte ist der Verbraucherschutz, wenn Bücher auf dem Titel stolz mit „8000 Vornamen” werben dürfen, davon aber 7950 nicht einmal der zotteligste Mittelaltermarktschreier seinem ärgsten Feind gäbe?

Scheißnamen mit G

Scheißnamen mit H

noch mehr Scheißnamen mit H

Aber eigentlich merke ich: je dicker mein Bauch wird, desto weniger lese ich darüber. Die meisten Informationen habe ich zu Beginn der Schwangerschaft verschlungen, als alles noch neu war und unbekannt. Jetzt schwindet die Angst und die Wissensgier, das Wichtigste scheint geklärt, es wird schon irgendwie werden. Und bevor ich aus Versehen noch irgendeine Meinung pro Familienbett, Hausgeburt oder Stillen bis zur Vorschule übernehme, lese ich wieder echte Bücher. Wer weiß, wann ich je wieder dazu komme…

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* Das einzige, das ich wirklich empfehlen kann und jederzeit guten Gewissens verschenken würde: „Schwangerschaft und Geburt” von Katharina Mahrenholtz. Trendig verpackt, eher dünn, Zielgruppe Frauenmagazinleserinnen (die Worte „Promifaktor”, „Wellness” und „Gewichtszunahme” werden in o.g. Büchern definitiv nicht benutzt, hier ausgiebig, es tut trotzdem gar nicht weh!) – aber der Schein trügt, hier herrscht keineswegs Oberflächlichkeit.
Die wichtigsten Fakten(!) werden knapp, aber verständlich und in einem – wichtig! – angenehm humorigen Ton erläutert, Fachbegriffe astrein erklärt und sogar auf den speziellen Männerseiten (nette Idee, wer’s eilig hat…) werden platte Klischees höchstens amüsant ironisch ausgewalzt (Erklärungsversuch: Wehenschmerzen zu Beginn = durchsoffene Nacht mit zu viel fettem Essen und dann kein Schlaf und Baulärm; Wehenschmerzen gegen Ende = durchsoffene Nacht etc. + Dein Fußballverein steigt ab. Auch schön: die Do’s and Don’ts und der dezente Hinweis mit der Tradition des Schmuckstücks für die Mutter nach der Geburt.). Dazu kommen noch die wirklich schönen und erfrischend ehrlichen Illustrationen (im Kreißsaal ist für den Partner jeder Ort südlich des Mutternabels: Strafraum) von Dawn Parisi – dieses Buch ist, und das ist in dem Genre selten, weltanschauungsfrei, schön und informativ. Meine absolute Empfehlung, auch und gerade als Geschenk. Wer mehr braucht, kann immernoch in die Untiefen dieser Ratgeberkategorie abtauchen.


in alten Seiten

16.6.2009

Unlängst bin ich ja umgezogen, ein ordentliches Drama hab’ ich wieder draus gemacht, Millionen Kisten so lange leer vor mir hergeschoben bis schließlich die Zeit mit dem Recyclinghof drohte, aber ums Drücken geht es gar nicht, es geht ja immer nur ums Trotzdemschaffen.

Jedenfalls stand ich dann irgendwann vorm Bücherregal und packte ein und blätterte ein bißchen und packte dann doch weiter und ab und zu warf ich weg sortierte ein wenig (in „wichtig”, „nicht gar so wichtig” und „trotzdem”)  und irgendwann fiel mir auf: hey, das ist ja fast nur noch Fachliteratur, hatte ich nicht auch mal Romane? Auf Anhieb fielen mir einige Titel ein, die ich sicher einst besaß, die sich aber nicht im Regal fanden, kein einziger. Daß ich sie weggeworfen, verkauft oder alle auf einmal verliehen haben könnte, war unmöglich, ich bin Behalter durch und durch, so etwas passiert mir nicht.
Die Liste der fehlenden Bücher in meinem Kopf wurde lang und länger, es wuchs ein beinahe körperliches Bedürfnis, jetzt! sofort! zu wissen, wo die Worte lagen, die mich geprägt hatten, damals, als ich auf dem Papier schon erwachsen war, aber sonst noch gar nichts. Ich wollte jetzt! sofort! wieder die Biografie von Rio Reiser lesen, den Bericht einer Revolution von einem, der da zufällig reingerutscht war; wollte in Selim Özdogans Sätzen verreisen wie damals in der Hängematte auf dem WG-Küchenbalkon; wollte mit Kemal Kayankaya durch Frankfurt streifen und wollte sogar nochmal die ganzen Popliteraten durchblättern, nur um zu merken, daß ich tatsächlich gereift bin mittlerweile, daß ich mich nicht mehr gar so blenden lasse von Namen und Ranglisten. Sondern einfach so kaum mehr lese, Schande über mich.
Sie waren also weg, all die Bücher, um einige reute es mich ordentlich, aber zu machen war ja nichts. Nur: weiterpacken.

Der letzte Akt des großen Umzugstheaters war das Räumen des Kellers. So viel war das gar nicht: ein paar Fahrradteile, einige Möbelstückchen, eine Menge unbezeichnetes Papier, ein paar Pappkartons – das war alles direkt beim Einzug vor fünf Jahren in das Abteil gestellt und seitdem nicht mehr angerührt worden. Und vorher waren die Kartons auch schon ein Jahr in verschiedenen Garagen gestanden, mitsamt ihrem Inhalt: Schulunterlagen, schlimme Klamotten, die Kiste mit den Pumuckl-Schallplatten – und ganz im Eck stand die mit den ganzen Büchern. Sie hatte einmal Feuchtigkeit abbekommen, aber viel Platz hatten die Seiten nicht fürs Welligwerden, zu eng waren sie in die Bananenkiste gesteckt. Da also war sie, meine Vergangenheit als Leseratte, sechs Jahre verschollen und kein bißchen vermisst.

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Für sieben Tage Urlaub sollten sieben Bücher reichen, dachte ich mir und die Auswahl fiel schwer. Geschafft hab’ ich dann nichtmal das erste, aber viel frische Luft haben die leicht modrigen Seiten abbekommen.

Gruppenbild mit Plörre

2001 war Marc Fischers „Eine Art Idol” erschienen, damals hatte ich es in einem Rutsch verschlungen und die Worte sind noch heute eine wahre Freude, an mangelnder Spannung liegt es nicht, daß es oft liegenblieb – aber Anziehungskraft haben auch Essen und Trinken und Atmen und Leben, und das nicht zu knapp.
Die Sprache ist groß und die Idee brillant (und gar nicht so undenkbar, wie es zuerst klingt: ein „Schattenstaat”, eine große, unsichtbare Revolution, eine schleichende Bewegung, die die Welt verändern will), ich weiß nicht mehr, wie es ausging, aber ich weiß noch, wie ich auf einen Nachfolger fieberte, und auch im Klappentext wird Douglas Coupland zitiert mit „Dieser Autor wird uns in Zukunft noch eine Menge Geschichten erzählen.”

Eine schnelle Suche im Internet ergibt: es wurde noch genau eine (jedenfalls als Buch), „Jäger”, ich erinnere mich an gebanntes Wörterverschlingen. Dieses (Taschen!-) Buch wird heute gebraucht ab 70€ gehandelt und ich weiß, ich hatte es einst.

Nur wo, verdammt?


Brandneue Medien

17.3.2009

Toll: in der neuen Wohnung gibt’s nicht nur umsonst Radiohören (spendieren die Nachbarn) – jemand hat auch schon die Zeitung hochgebracht!

baymeistergross.jpg

Und der Club hat gewonnen (hier ist der Triumph noch größer). Mehr brauch’ ich eigentlich gar nicht wissen.

Erschreckt einen ja doch nur unnötig. Zum Beispiel geht es Opel auf einmal schon richtig schlecht! Die müssen ihre Kisten schon für 875,- verramschen.

opel38.jpg

Aber die neue Fachhandels-Kampagne (rechts unten), die ist echt mal gelungen. So schaffen wir die Krise locker.


Ein Fall für Hannibal Lektor

8.7.2008

beipackzettel2.jpg

Ja sagt mal, liest das keiner gegen? Die Bluthunde sollte man auf Euch hetzen.


instant delivery

12.6.2008

leberwurst.jpg
Seit mehreren Wochen unbändiges Verlangen nach Leberwurst. Gebe nach, wann immer es geht. Vertrage jetzt gefühlt weitaus mehr Alkohol als vorher.

Beobachten.

(Nicht nur in diesem Zusammenhang unbedingt ans Herz zu legen: „Tagebuch eines Trinkers” von Eugen Egner. Jedenfalls für alle, für die Sätze wie „Unbekannte Frau in der Fußgängerzone verbot mir, in ihren Armen zu sterben. Wenig schöne Szene. Danach Glühwein und rücksichtslose Kirchenkritik auf dem Weihnachtsmarkt. Schürfwunden.” an Literaturnobelpreis grenzen. Sonst lieber lassen.)


Kinderhand

13.5.2008

Der Unterschied zwischen eigenen und anverwandten Kindern: über mit den anderen kann man herzlich lachen.

schniz.jpg

[Jetzt. Das erste Blut kurz nach dem Auspacken war natürlich ein Drama.]


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