1.Klasse, Bayern: null Punkte.

9.5.2016

1. Klasse Bayern Wenn Rakete die Schule schaffen soll, müssen wir wohl ins Rheinland ziehen – da gäbe es hierfür sicher Punkte. Muahahaaaa.


Kindermund

17.2.2016

Ich weiss, es ist still geworden hier. Dafür tobt das echte Leben umso radauiger, und das mag auch der Grund für ersteres sein. Der Tag wird wieder kommen, an dem hier wieder längeres zu lesen ist (gedanklich schleiche ich schon lange um einen Artikel zu „Integration” herum, ein großes Wort, das so schwer zu verwirklichen ist… wie wir in unserem lustigen Multikultiviertel hier gerade am eigenen Leib lernen).
Solange müssen es die Stilblüten von Risiko tun, der frische vier Jahre ist und nahezu täglich Klopper raushaut:

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„Risiko, was ist die grösste Zahl, die du kennst?” – „Hundertelfunddreissigtausendhundertelfunddreissig. Und noch eins drauf.”
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„Gut dass wir die Schuhe jetzt haben, weil die sind mir so kuschelig”
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„Ich mag das T-Shirt nicht mehr anziehen, das schwitzt mich so.”
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Und dann war da noch der Tag, an dem ich im Bad stand und Zähne putzte. Risiko marschierte an mir vorbei zum Klo, Hose runter, auf die Brille setzen, pinkeln. Runterrutschen, Hose hoch – „Risiko! Abputzen vielleicht?!” – da dreht er sich zur Klorolle, reisst zwei Blatt ab, liest imaginär davon ab wie von einem Glückskeksinlay „Verschenke deine Träume, doch träume nicht alleine”, wischt ab, wirft ins Klo, spülen, Hose hoch, an mir vorbei, raus.

Sein Unterhaltungswert ist enorm.
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Letzte Woche standen wir sehr früh auf, sassen schon um sechs im Auto und waren gute 5km gefahren, da tönt es von hinten: „Das ist aber ein seeehr langer Tunnel.”
Ich musste kurz überlegen. Es war noch dunkel.
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(Bonus von Rakete: sie spielt gern „rätseln”, umschreibt einen Begriff und wir raten.
„Also, das ist ganz oben. Das ist weiß und blau. Und da kommen die Teile von den Toten hin, die man noch brauchen kann.”
So kann man den Himmel also auch sehen.)


Haushaltshilfe

20.12.2015

„stilhäschen, wozu noch mal brauchst Du dauernd meinen Schneidplotter?”

„Der hilft mir so wunderbar im Haushalt, Schatz.”
Vorhin
Und es funktioniert sogar!
Staub zu Staub
[Demnächst wieder Nachwuchs hier oben rechts im Stickershop. Oder einfach per Mail anfragen…]


Jahresendkalauer

20.12.2015

„Und, wo habt Ihr Euren Baum dieses Jahr her?”
Von-der-Tann-Straße


Freitagstexter

18.12.2015

Hach, es ist doch schön: bei all dem Trubel bleiben ein paar Dinge sogar im Internet gleich (und damit meine ich nicht nur meine uralte Selbstdefinition, die ich dringend einmal überarbeiten müsste). Es gibt ihn noch, den Freitagstexter! Und, noch mehr Grund zur Freude: ich hab’ ihn mal wieder gewonnen! Dank an Wortmischer!
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Daher gilt es jetzt wieder: wer findet den idealen Kommentar für das folgende Bild? Die unbestechliche Jury tagt nächsten Mittwoch, der Gewinner macht nächsten Freitag weiter (huch, da ist ja schon Weihnachten!), möglichst im eigenen Blog, sonst findet sich sicher auch ein Gastgeber. Nun denn, ran an die Tasten:
klick macht grösser


Die lustige Seite des Themas

1.10.2015

Meine Tochter erzählte mir nach dem ersten Schultag: „Die Lehrerin hat gesagt, daß wir in der Schule alle Deutsch sprechen sollen. Im Klassenzimmer und auf dem Pausenhof.”
Ihr Klassenkamerad hängte bei seiner Mutter noch etwas dran: „Das finde ich eigentlich auch sehr gut. Ich kann nämlich gar kein Türkisch.”

(Vermutlich auch kein Griechisch, Russisch, Polnisch, Tschechisch sowie Sprachen aus Indien und Zentralafrika. Damit hier kein falscher Eindruck entsteht.)


Siegerehrung

4.2.2015

Hey, ich finde ja nicht mal Zeit zum Bloggen, wie soll ich denn dann hier noch eine schöne Einleitung hererfinden?
Also, getreu dem Motto „besser als gar nix” (ich persönlich präferiere ja „besser als ’ne rostige Gabel im Arsch”, aber das geht leider nicht immer) hier also im Schnelldurchgang:

Leute, danke für die rege Teilnahme (elf Kommentare! Wann hatte ich das letzte Mal soviele? Vermutlich bei irgendeiner Mamadiskussion…)! Wie immer fiel die Entscheidung schwer. Ich alter Wortspieljunkie hab’ mich sehr über Angelina Jolie gefreut und auch Fischers Fritzi hat’s in mein ganz persönliches Finale geschafft. Aber die Idee der Zigarrenlieferung fand ich dann doch knapp am besten. Und so darf ich verkünden: am Freitag geht’s bei bee weiter. Freuen!
Freitagspokal von formschub


Freitagstexter

30.1.2015

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Was für ein Hammer! Es gibt ihn tatsächlich noch, den Freitagstexter. Ich bin bei Frau La-Mamma drübergestolpert. Und der Hammer wird noch größer: ich hab’ den Pokal dann auch glatt noch ergattert! Ich danke der Academy. Herzlich.

Ich mach’s kurz (weil eigentlich sollt’ ich schon längst was anderes tun. So ein Stress, dieses Internet.): hier ist das Bild, bitte kommentieren Sie ab jetzt, was Ihnen so einfällt. Am Mittwoch werf’ ich den Pokal dann weiter. Los geht’s!
Freitagstexter 30-1-15


Schnipsel – Risiko und die Sprache

21.11.2014

Hauptsächlich ist das hier ja mein Privatarchiv. Daß das Internet nix vergisst, kann man nämlich auch einfach nutzen statt fürchten! Und bevor mir die Hirnzellen mit Risikos Sprachschätzen des letzten Jahres wegsterben, hier noch schnell niedergetippt:

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Lange her, aber eine Sternstunde: Er muss ungefähr zwei gewesen sein, da erkannte er, daß Menschen neben dem Namen noch anders „heißen”, je nachdem, wer einen anspricht. Und so saß er da und erklärte dem Papa:
„Mama – Dilhässen [bzw. mein Vorname]. Papa – Mörsenbrinds [dessen Vorname]. Rakete – Wester [=Schwester]”. Aber wer ist er selber? Wir waren ein bißchen peinlich berührt, denn soooo oft sagen wir das gar nicht zu ihm: „Igo [=Risiko] – Depperle”.

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Diese Zeiten sind vorbei. Risiko quatscht längst wie ein Wasserfall. Sein Sprachmodul ist erstaunlich ausgereift: grammatikalisch korrekte Kettensätze („Mama, wenn da die Wand morgen immer noch kaputt ist, dann muss der Papa aber endlich mal eine neue draufkleben”) muss man in dem Alter wohl eher noch nicht können. Dafür ist der Inhalt gerne mal ein wenig kryptisch: „Mama, Emma hat mir heute einen Hund geschenkt und dann waren ihre Schuhe ganz breit.” Nachfragen hilft da wenig. Wir grunzen mittlerweile lieber wissend, dann ist der Käse am schnellsten gegessen.

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Und dann haut er immer wieder Sachen raus, daß es mich schier zerreisst:
Risiko sieht, wie Rakete sich nackt mit angezogenen Beinen auf dem Rücken wälzt (falls Sie sich fragen warum: 101 Wege, sich eine Unterhose anziehen, Teil 8). Erstaunt zeigt er auf den Schambereich mit der Spalte in der Mitte: „Schau, Mama, noch ein Popo!”.

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Zufall, daß es hinterteilig weitergeht – er hat auch andere Interessen, ehrlich!
Auf dem Weg zum Kindergarten ist eine Baustelle mit Putzsilo, darauf das Logo eines Farbenherstellers. Wir sind schon ungefähr zweihundertmal daran vorbeigegangen, hatten diskutiert, was da wohl drinnen ist, was die Handwerker dort machen, warum das Gerüst so dreckig ist, warum die Handwerker Radio hören, weshalb eine Thermoskanne auf dem Fensterbrett im ersten Stock steht, ob die Handwerker auch Kinder haben, wie ein Flaschenzug funktioniert, ob die Handwerker zuhause Ärger kriegen wenn sie Flecken auf der Hose haben. Man hätte meinen können, alle Fragen seien geklärt.
Da zeigt mein Sohn auf das Logo am Silo und fragt: „Mama, warum hat der Elefant einen Besen im Popo?”
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„Sohn, der hat keinen Besen im Po. Der hat einen Pinsel an den Schwanz geknotet.”
Rakete schaltet sich ein: „Mama, das ist jetzt aber wirklich quatschig. Wer würde denn sowas machen?”
Aber Hauptsache, der Besen wäre plausibel. Ich mach’ mir darüber jetzt einfach mal keine Sorgen. Ich käm’ ja zu gar nix mehr.


Risikos Berufswunsch

26.11.2013

Was Risiko mal werden will: Streifenpolizist.
Streifenpolizist.


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